Sinfonieorchester spielt Russisch

Ab nächstem Jahr wird das Luzerner Sinfonieorchester (LSO) im Frühling jeweils eine ganze Woche der russischen Musik widmen. An den «Tagen russischer Musik» sollen selten gespielte, aber auch bekannte Werke aufgeführt werden.

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Das Luzerner Sinfonieorchster in Aktion. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Das Luzerner Sinfonieorchster in Aktion. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Ziel des Festivals sei es, die Vielseitigkeit der russischen Musik einem breiten Publikum zu vermitteln, heisst es in einer Medienmitteilung des LSO vom Donnerstag. Neben sinfonischer Musik werde ein wichtiger Teil des Programms der Kammermusik und der Klavierliteratur gewidmet sein.

2012 werden Werke von Strawinsky, Prokofjew und Rachmaninoff im Zentrum stehen. Für 2013 ist ein Schwerpunkt zu Rachmaninoff geplant. Berücksichtigt werden jedoch auch Komponisten aus dem 20. Jahrhundert wie Gawriil Popow und Galina Ustvolskaja.

Möglich gemacht werden die «Tage russischer Musik» durch ein Engagement des russischen Mäzens Andrey Cheglakow über zehn Jahre. Der erfolgreiche Software-Unternehmer unterstützt auch mehrere kulturelle Projekt in Russland, Frankreich und Italien.

Dank Cheglakows Unterstützung wird das LSO auch seine erste DVD mit der Weltpremiere von Rodion Shchedrins neuem Konzert für Cello, Klavier und Orchester herstellen können.

sda/bep