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SITZBÄNKE: Luzerner Maler und Schreiner erhalten Zustupf fürs Bänkliflicken

Die Stadt Luzern leistet künftig einen Beitrag an die Arbeit der Maler und Schreiner, welche sich seit 2015 gratis um den Unterhalt der rund 1300 Sitzbänke in der Stadt Luzern kümmern. Diese sprangen damals ein, als die Stadt die Zahl der Sitzbänke aus Spargründen reduzieren wollte.
Benedikt Bucher, Leiter ReFit vom Strasseninspektorat Luzern, montiert zusammen mit einem Mitarbeiter eine Sitzbank. (Bild: Emanuel Ammon/pd)

Benedikt Bucher, Leiter ReFit vom Strasseninspektorat Luzern, montiert zusammen mit einem Mitarbeiter eine Sitzbank. (Bild: Emanuel Ammon/pd)

In den vergangenen drei Jahren stellten Maler- und Schreinereibetriebe aus der Region insgesamt 2400 Banklatten her. Für diese Arbeit verrechneten sie der Stadt nichts.

In den meisten Fällen montierte das ReFIT-Team, das Arbeitsintegrationsprojekt des städtischen Tiefbauamts, dann die Latten. So konnten jährlich rund 90 sanierungsbedürftige Sitzbänke erneuert werden, teilte der Luzerner Stadtrat am Donnerstag mit. Hauptsächlich entlang des Quais, des Weinbergliwegs sowie beim Rotsee.

Nun lief diese damals aus der Not entstandene Zusammenarbeit Ende 2017 aus. Der Stadtrat will sie verlängern, wie er weiter schreibt. Und zwar bis 2020.

Künftig aber sollen die vollbrachten Leistungen entschädigt werden, wie Cornel Suter, Leiter der Stadtgärtnerei, auf Anfrage sagte. Konkret soll die Stadt die in den nächsten drei Jahren notwendigen 2700 Holzlatten "zu einem Vorzugspreis" erhalten.

Möglich wird diese finanzielle Beteiligung, weil das Stadtparlament im Zusammenhang mit dem positiven Rechnungsabschluss 2016 eine einmalige Einlage von 500'000 Franken in einen Spezialfonds zur Aufwertung der öffentlichen Sitz- und Verweilmöglichkeiten beschlossen hatte.

Wie hoch dieser "Vorzugspreis" ist, wollte Suter nicht sagen. Ebenso nicht, wie hoch der Sponsoring-Beitrag ist, mit dem Luzern Tourismus - gleich wie schon vor drei Jahren - das Projekt unterstützt.

Die Sitzbank-Kooperation besteht seit 2015. Sie war im Nachgang des städtischen Sparpakets entstanden. Darin waren unter anderem Einsparungen im Bereich der Park- und Grünanlagen enthalten, wovon auch der Unterhalt der Sitzbänke betroffen gewesen wäre.

Dank der Unterstützung der beiden Berufsverbände Luzernermaler und Luzerner Schreiner sowie Luzern Tourismus konnte die Stadt das bestehende Angebot an Sitzbänken aufrecht erhalten. (sda)

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