Skibetrieb

Luzerner Skigebiete wollen ebenfalls früher öffnen – und stellen dazu einen Antrag an die Regierung

Im Kanton Luzern sind die Skigebiete noch bis mindestens am 7. Januar geschlossen. In anderen Zentralschweizer Kantonen ist Skibetrieb bereits jetzt oder ab dem 2. Januar möglich. Nun fordern die Luzerner Skigebiete den Regierungsrat dazu auf, nachzuziehen.

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(spe) Die Luzerner Skigebiete wollen die Pisten und Anlagen im Kanton per sofort, respektive spätestens am 2. Januar öffnen. Dies teilten die Sörenberg Bergbahnen am Donnerstag mit und stellten im Namen aller Wintersportunternehmen im Kanton Luzern ein Wiedererwägungsgesuch an die Regierung.

Der Unmut sei gewaltig und habe nach dem Entscheid des Kantons Schwyz, die Skigebiete ab dem 2. Januar zu öffnen, nochmals zugenommen, heisst es in der Medienmitteilung. Es könne nicht sein, dass der Kanton Luzern, vorwiegend auf dem Buckel des Entlebuchs, eine Insellösung anstrebe, steht im Gesuch. Im Kanton Luzern entschied die Regierung, die Skigebiete bis mindestens am 7. Januar geschlossen zu lassen.

Mit der Schliessung der Skigebiete reduziere man den Bewegungskreis der Wintersportler aber nicht, argumentieren die Antragsteller. Weiter würden die Corona-Zahlen besser. Die Bahnen wollen ihre Skigebiete öffnen und bieten an, dabei unter anderem folgende Punkte einzuhalten:

  • Kapazitätsbeschränkung auf 2/3 der Spitzentage, das heisst auf max. 5'500 Gäste
  • Kein Alkoholausschank im Skigebiet
  • Schliessung der Free Style Line, um das Unfallpotential zu reduzieren
  • Schliessung Skigebiet Rothorn bis auf Weiteres, um das Unfallpotential zu reduzieren
  • Unfallpräventationskampagne

In der Wintersportdiskussion gehe es nicht mehr um den grossen Profit, sondern in den touristischen Randregionen schon längst um Existenzen, so die Antragsteller. Der Rückkommensantrag wird gemäss unterzeichnetem Schreiben im Namen der Luzerner Wintersportanbieter, vor allem der Skigebiete Sörenberg und Marbach, Sörenberg-Flühli Tourismus und der betroffenen Gemeinden und der ganzen Region Biosphäre Entlebuch gestellt.