Skirennfahrer kämpfen in Emmen um Hundertstel

Die Schweizer Skirennfahrer überlassen nichts dem Zufall. Um die Chancen auf Weltcupsiege zu vergrössern, arbeiten sie derzeit auch im Windkanal der Ruag in Emmen.

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Der Schweizer Skirennfahrer Silvan Zurbriggen testet im Windkanal der Ruag in Emmen die Aerodynamik für den kommenden Winter. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)

Der Schweizer Skirennfahrer Silvan Zurbriggen testet im Windkanal der Ruag in Emmen die Aerodynamik für den kommenden Winter. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)

Während sich die Schweizer Skirennfahrerinnen und Skirennfahrer dieser Tage vor allem mit Kraft- und Konditionstrainingseinheiten und ab Mitte Juli dann auch wieder mit Skitrainings auf die neue Saison vorbereiten, kämpft Trainer Karl Frehsner, Tüftler in Sachen Aerodynamik im Schweizer Team, schon jetzt um jede Hundertstelsekunde. Und so hat er am Donnerstag gleich reihenweise Athleten nach Emmen in den Windkanal der Ruag gebeten. Junge Athleten, die sich auf dem Sprung in den Weltcup befinden. Sie sensibilisieren Frehsner und sein Expertenteam durch gemeinsame Videoanalysen und Auswertungen der Messergebnisse auf ein aerodynamisches Verhalten und erarbeiten mit ihnen die optimale Sitzposition.

Dominique Gisin testet im Windkanal. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
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Ihre Werte werden genau überwacht. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Gisin mit Karl Frehsner bei der Analyse. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Karl Frehsner gibt Dominique Gisin wertvolle Tipps. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
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Silvan Zurbriggen lässt sich den Wind um die Ohren blasen. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)
Silvan Zurbriggen im Gespräch mit Karl Frehsner. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)
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Didier Defago macht sich für den Test bereit. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)
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Die Daten werden durch Spezialisten ausgewertet. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)
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Marc Gisin macht sich bereit. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)
Beat Feuz ist wohl schon Gespannt auf seine Werte. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)
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Skirennfahrer Christian Spescha, links, neben Franz Heinzer. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)
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Karl Frehsner, rechts, und Nils Mani von der Schweizer Ski Nationalmannschaft. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)
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Dominique Gisin testet im Windkanal. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Windgeschwindigkeit von 120 km/h

Vor allem aber testet Frehsner an diesem Tag mit weltcuperfahrenen Athleten wie die Engelbergerin Dominique Gisin, Beat Feuz oder Didier Défago. Mit ihnen überprüft er in Emmen die Aerodynamik von sechs neuen Rennanzügen, die sich im Schnitt oder im Material unterscheiden, sowie einer neu entwickelten Unterwäsche. Dazu lässt er ihnen den Wind kräftig um die Ohren blasen: 80, 100, 120 km/h, jeweils zwischen 10 und 20 Sekunden.

Stefan Klinger/bep

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