SKISPORT: Harter Winter heizt das Skigeschäft an

Die Skiproduzenten verkaufen Skis wie schon lange nicht mehr. Dank den guten Schneeverhältnissen.

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Bei Aldo Kuonen von AK-Skis in Kehrsiten lief das Geschäft ebenfalls sehr gut. Er stellt seit 14 Jahren ausschliesslich auf Bestellung Skis der gehobenen Preisklasse her. (Bild Oliver Mattmann/Neue OZ)

Bei Aldo Kuonen von AK-Skis in Kehrsiten lief das Geschäft ebenfalls sehr gut. Er stellt seit 14 Jahren ausschliesslich auf Bestellung Skis der gehobenen Preisklasse her. (Bild Oliver Mattmann/Neue OZ)

Hocherfreut zeigen sich diese Saison die Hersteller von Skiartikeln. «Wir haben 5 bis 10 Prozent mehr Skis und Schuhe verkauft als im Vorjahr», schätzt Ueli Schaub von Nordica Schweiz in Stans. Dabei sei bereits die Saison zuvor ertragreich gewesen. Abhängig seien sie hauptsächlich vom Schnee: «Schon zu Beginn des Winters hatten wir gute Schneeverhältnisse».

Verkaufsleiter Urs Strahm von Rossignol Schweiz in Stans ist mit der Saison ebenfalls zufrieden. «Seit 15 Jahren hatten wir keinen solchen Absatz mehr.» Ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr schätzt er. Zudem würden sich gewisse Leute immer Ende Saison bereits fürs nächste Jahr mit Wintersportartikeln eindecken.

Doch die Spitzenzahlen wie einst in den 80er-Jahren sind nach Ansicht von Strahm nie mehr zu erreichen. «Tendenziell verliert der Skisport an Anhängern.» Die Kosten für Ausrüstung, Tageskarte und Verpflegung vergraule immer mehr Leute.

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Neuen Nidwaldner Zeitung» vom Montag.