SKULPTURENPARK UFFIKON: Berliner will Säulentempel erhalten

Im Berliner Tempelhof-Park soll das Kunstobjekt von Uffikon nachgebaut werden - doch läuft dem Initianten die Zeit davon.

Drucken
Teilen
Bei der Eröffnung des Tempelhofes in Uffikon im April 2009. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Bei der Eröffnung des Tempelhofes in Uffikon im April 2009. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die Kunstanlage Tempelhof wird abgebrochen, das hat die Gemeindeversammlung entschieden. Für den Säulentempel des Künstlers Roland Heini gibt es aber noch einen Hoffnungsschimmer. Ein Berliner will das Kunstwerk auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof in Berlin originalgetreu nachbauen lassen.

«Ein richtiger Tempel würde dem Begriff ?Tempelhof? endlich eine neue Bedeutung geben, denn in Berlin verbinden bisher alle nur den Flughafen damit», sagt der Initiant der Idee, Holger Wettingfeld. Der Flughafen Tempelhof wurde im Herbst 2009 geschlossen; er erlangte während des Kalten Krieges eine historische Bedeutung.

Nun soll bis zur Internationalen Gartenausstellung im Jahr 2017 auf über 390 Hektaren des Areals eine gigantische Parklandschaft entstehen. Der Senat hat die Bevölkerung aufgefordert, konkrete Anträge zu deren Nutzung einzureichen. Die erste Bewerbungsfrist läuft am 14. Juni dieses Jahres ab. Davon will Wettingfeld profitieren und seine Idee vom «Tempelhof auf dem Tempelhof» vorstellen.


Barbara Inglin


Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.