SLOW-UP SEETAL: 30'000 schwitzen und strampeln am See

30'000 Velofahrer und Inlineskater erobern bei heissen Temperaturen das Seetal. Auf und neben der Strecke gab es viel zu sehen.

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Aus Müswangen mit witzigem Gefährt: Stefan Wyss mit seinen Kindern Nathalie, Christoph, Oliver und Janine. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Aus Müswangen mit witzigem Gefährt: Stefan Wyss mit seinen Kindern Nathalie, Christoph, Oliver und Janine. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Auf der 25 Kilometer langen verkehrsfreien Strecke rund um den Baldeggersee lachen die Gesichter: Inlineskater, Fahrradfahrer in allen Variationen – liegend, auf abenteuerlichen Eigenkonstruktionen – es sind Familien da, Kinder, Rentner und eben Tandemfahrer.

Unterwegs gibt es zahlreiche Zwischenstopps, wo den Slow-up-Teilnehmern Milch, Apfelsaft, Müsliriegel oder Wasser angeboten wird.

Sowohl Organisatoren als auch Polizei ziehen am späten Nachmittag eine positive Bilanz. «Abgesehen von kleinen Verletzungen gab es keine gröberen Zwischenfälle», sagt OK-Mitglied Max Fischer. Wie sich im Verlauf des Tages zeigt, haben viele Slow-up-Teilnehmer den kühleren Morgen bevorzugt, «und sind am Nachmittag in die Badi gegangen oder haben sich in einem der Beizli die Übertragung des Eidgenössischen aus Frauenfeld angesehen», sagt Fischer.

Bereits ist auch klar, wann die nächste Möglichkeit besteht, ein Tandem zu mieten und ganz ohne motorisierten Verkehr loszufahren: Im nächsten Jahr findet der Slow-up am 21. August am Sempachersee statt, in zwei Jahren ist dann wieder der Baldeggersee an der Reihe.

Andreas Bättig/kst

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.