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So funktioniert’s

Rettungsgasse Die Kampagne «Helfen helfen» (siehe Haupttext) hat zum Ziel, die Bevölkerung mit Blick auf das Thema Rettungsgasse zu sensibilisieren. Eine solche auf Autobahnen zu bilden, ist an sich nicht schwierig. So geht’s:

  • Bei zwei Fahrstreifen wird die Rettungsgasse in der Mitte der beiden Streifen gebildet.
  • Bei drei- oder mehrspurigen Fahrbahnen wird die Rettungsgasse zwischen der linken äusseren Überholspur und dem zweiten Fahrstreifen von links gebildet.
  • Um den Rettungskräften das Vorbeifahren zu ermöglichen, darf im Notfall auf den Pannenstreifen gefahren werden. Aber Achtung: Wenn keine richtige Rettungsgasse gebildet wird und gleichzeitig der Pannenstreifen belegt ist, haben die Rettungskräfte ein echtes Problem.
  • Die Gasse sollte während der ganzen Staudauer aufrechterhalten werden, damit sie auch von Pannen- und Reinigungsfahrzeugen genutzt werden kann.

Die Kampagne bewirbt das Thema unter anderem mit Plakaten, Bandenwerbung oder über die Signalisationen auf Autobahnen. Auch die Feuerwehr Ebikon-Dierikon weist auf ihrer Homepage darauf hin. Laut Franz-Xaver Zemp, Chef der Fachstelle Verkehr bei der Luzerner Polizei, zeigen die Bemühungen bereits Wirkung: «Es gab schon positive Rückmeldungen von Patrouillen, was die Gassenbildung angeht.»

Dies mag allerdings auch mit einer neuen Praxis der nationalen Verkehrsinformationszentrale Viasuisse zusammenhängen. Bei Staumeldungen im Radio fordert sie (unabhängig von der Kampagne) die Verkehrsteilnehmer neuerdings direkt dazu auf, eine Rettungsgasse zu bilden. (rgr)

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