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Semesterstart: Unsere Tipps für Uni-Anfänger

Der Start an der Universität oder an der Fachhochschule gestaltet sich nicht immer einfach. Wir haben Tipps zusammengestellt, wie der Einstieg problemlos gelingt.
Fabienne Mühlemann
Es ist Semesterbeginn: Nun strömen die Studentinnen und Studenten wieder an die Universität oder die Hochschulen (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 16. September 2019)

Es ist Semesterbeginn: Nun strömen die Studentinnen und Studenten wieder an die Universität oder die Hochschulen (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 16. September 2019)

Am Montag hat für viele Jugendliche in der Schweiz ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Sie sind in ihr erstes Semester an der Universität oder der Fachhochschule gestartet. In diesem Jahr dürften noch mehr Studierende nach Luzern strömen, als es bisher der Fall war. Zahlen von Lustat Statistik Luzern zeigen, dass die Anzahl an Studierenden in der Tertiärstufe im Jahr 2018/19 im Kanton Luzern gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Prozent zugenommen hat. Und an der Pädagogischen Hochschule Luzern haben sich nach dem letztjährigen Rekordjahr leicht mehr Personen eingeschrieben: 578 starten ins neue Semester, wie die Hochschule auf der Webseite schreibt (576 im Jahr 2018).

Die Hochschule Luzern begrüsst 2671 neue Studentinnen und Studenten, über 300 Personen mehr als vor einem Jahr. Die Hochschule führt dies auf die neuen Studienangebote zurück. Bei der Uni Luzern liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch keine gültigen, kommunizierbaren Studierendenzahlen des aktuellen Semesters vor, wie es auf Anfrage heisst.

(Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 16. September 2019)

(Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 16. September 2019)

Zum Semesterstart haben wir uns auf der Redaktion bei ehemaligen und aktiven Studenten und Studentinnen umgehört und die besten Tipps für einen erfolgreichen Beginn ins neue Studium zusammengetragen:

  • Gute Planung ist alles. Macht euch gleich zu Beginn des Studiums Gedanken, wann ihr welche Fächer belegen wollt. So vermeidet ihr Stundenplanüberschneidungen. Um sich gut einzuleben, nimmt man sich im ersten Semester am besten nicht allzu viel vor.
  • Seid kommunikativ und setzt euch im Vorlesungssaal zu den Leuten, anstatt alleine zu hocken. So lernt man schnell neue Leute kennen, mit denen man sich vernetzen kann. Die zu Beginn stattfindende Semesterparty ist auch jeweils ein guter Ort, um Freundschaften zu schliessen. Und Verabredungen durch Whatsapp-Gruppen sind oft am einfachsten.
  • Mit offenen Ohren und Augen durch die Uni gehen. Plötzlich findet ihr Anschluss an einen tollen Verein oder es lacht dich jemand an, der dir zu einem Praktikum oder einem sinnvollen Studentenjob verhelfen kann. Networking ist fundamental und beginnt schon an der Uni.
  • Auf der Info-Tafel beim Studenten-Laden im Hauptgebäude der Uni Luzern sind immer wieder tolle Praktika, Studenten-Jobs und WG-Zimmer ausgeschrieben.
  • Legt euch gleich zu Beginn ins Zeug. So schiebt ihr euer Studium nicht bis zur Prüfungsphase vor euch her. Wobei… meistens klappt das leider nicht wie geplant.
  • Verliert nicht die Nerven. Auch wenn ihr den Vorlesungsraum nicht auf Anhieb findet. Ihr werdet euch schneller eingewöhnen, als ihr denkt.
  • Lasst euch nicht von besserwisserischen Kommilitonen einschüchtern. Meistens klingen ihre Inputs besser, als sie sind.
  • Das Mensa-Essen ist kein «Kantinenfrass». Es ist lecker und liegt im Budget. Man sollte die Mensa aber um Punkt 12 Uhr meiden. Es sei denn, man möchte in der Schlange auf sein Essen warten.
  • Die Dozenten schlagen euch zu Beginn viele Bücher vor, die ihr kaufen sollt. Vergisst es! Nicht alle Bücher braucht ihr auch wirklich. Die wichtigen Informationen werdet ihr in den Vorlesungsfolien finden. Und um dicke Bücher zu wälzen, bleibt meist eh keine Zeit. Statt die Bücher neu zu kaufen, kann man sie auch in der Bibliothek oder von einem älteren Studenten ausleihen.
  • Organisiert eure Notizen mit Word und Ordnern auf dem Desktop. Das ist wichtig, um einen guten Überblick zu behalten. Am besten erstellt man pro Vorlesung ein Lernportfolio. So ist alles übersichtlich an einem Ort festgehalten.
  • Legt euch einen Thermobecher für die Vorlesungen zu. Kaffee oder Tee können manchmal lebenswichtig sein. Auch eine Wasserflasche braucht es immer.
  • Findet einen Ort zum Lernen, an dem ihr euch wohl fühlt. Probiert in der Bibliothek die verschiedenen Plätze aus. Ist die Stille in der «Biblio» zu erdrückend, gibt es viele andere schöne Orte. Es gibt auch Studenten, die sich aufs Schiff verkriechen, um zu büffeln.
  • Haltet eure Agenda stets bereit und notiert die wichtigsten Abgabe- oder Einschreibefristen. So verpasst ihr keinen wichtigen Termin. Auch der ständige Austausch mit den Kommilitonen dient dazu, keine Infoveranstaltungen, Neuerungen oder Fristen zu verpassen.
  • Bildet Lerngruppen und besorgt euch Lernmaterial wie Karteikarten – solche haben meistens ältere Studenten noch zuhauf.
  • Eine WG macht das Uni-Leben unvergesslich. Insbesondere, wenn man Mitbewohner hat, die gut kochen können und immer ein offenes Ohr haben.
  • Und zuletzt: Geniesst das Studentenleben in vollen Zügen – die Zeit geht viel zu schnell vorbei.

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