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So präsentieren sich die Rechnungen 2018 der Luzerner Gemeinden

Die Gemeinderäte von Luzerner Kommunen legen den Stimmbürgern in diesen Wochen die Rechnungsergebnisse 2018 vor.

Eschenbach: Plus von halber Million

Die Rechnung 2018 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 500'000 Franken, budgetiert war ein Plus von 4000 Franken (Gesamtaufwand: 29,6 Millionen). Die Bürger können am 7. Mai über die Rechnung und den Gemeindevertrag zur Fusion der Musikschulen von Ballwil, Eschenbach, Hohenrain und Inwil per August 2020 befinden.

Hitzkirch: Rote Zahlen bleiben aus

Budgetiert war fürs Rechnungsjahr 2018 ein Minus von rund 630'000 Franken, geworden ist es ein Plus von 1,4 Millionen Franken (Gesamtaufwand: rund 29 Millionen). Insbesondere die Steuererträge haben die Erwartungen deutlich übertroffen. Der Ertragsüberschuss soll dem Eigenkapital gutgeschrieben werden. Die Stimmbürger befinden am 29. April über die Rechnung.

Knutwil: Grösseres Plus

Die Rechnung 2018 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von fast 300'000 Franken, budgetiert war ein Plus von 12'000 Franken. (Gesamtaufwand: rund 11 Millionen). Das bessere Ergebnis sei auf Budgetdisziplin und geringere gebundene Aufgaben in den Bereichen Gesundheit und Soziales zurückzuführen. Die Bürger befinden am 5. Juni über die Rechnung.

Ruswil: Satter Ertragsüberschuss

Budgetiert war ein Plus von knapp 60'000 Franken, geworden ist es ein Ertragsüberschuss von 3,6 Millionen Franken (Gesamtaufwand: 33,8 Millionen). Die Stimmbürger segnen die Rechnung am 19. Mai an der Urne ab. Dann befinden sie auch über einen 8,2-Millionen-Kredit für die Erweiterung und Sanierung des Schulhauses Rüediswil. Ebenso wird über die Teilrevision des Bau- und Zonenreglements zur Umnutzung des ehemaligen Missionsseminars abgestimmt. Triengen Gewinn fällt viel höher aus Die Rechnung 2018 weist ein Plus von 2,36 Millionen Franken aus, budgetiert war ein Plus von rund 620'000 Franken (Gesamtumsatz: 25,6 Millionen). Zum Ergebnis haben unter anderem höhere Steuererträge und ein Landverkauf beigetragen. Die Gemeindeversammlung ist am 6. Mai.

Hildisrieden: Eine Million im Plus

Die Jahresrechnung 2018 der Gemeinde Hildisrieden schliesst bei einem Aufwand von rund 12,5 Millionen Franken mit rund einer Million Franken im Plus. Budgetiert war ein Minus von rund 110'000 Franken. Der Mehrertrag ist gemäss dem Gemeinderat überwiegend auf Steuernachträge der Vorjahre zurückzuführen. Die Einwohner werden an der Gemeindeversammlung vom 27. Mai detailliert über die Jahresrechnung informiert.

Weggis: Positiver Abschluss

Statt mit einem Ertragsüberschuss von rund 2,5 Millionen Franken schliesst die Rechnung 2018 der Gemeinde Weggis mit einem Plus von 6,5 Millionen Franken. Dies bei einem Aufwand von rund 33,4 Millionen Franken. Ausschlaggebend für das bessere Ergebnis waren ausserordentliche einmalige Steuererträge. Die nächste Gemeindeversammlung findet am 6. Mai statt.

Alberswil: Rechnung fällt positiv aus

Über 99'000 Franken hat der Gemeinderat von Alberswil als Ertragsüberschuss budgetiert, nun fällt das Plus in der Jahresrechnung 2018 geringer aus: 2086 Franken resultierten bei einem Gesamtaufwand von 2,88 Millionen Franken. Ein Grund für den schlechteren Abschluss war gemäss Gemeinderat der noch nicht abgeschlossene Verkauf einer Liegenschaft. Die Stimmbürger haben die Rechnung an der Versammlung vom 22. März mit einer Gegenstimme genehmigt.

Buttisholz: 852'000 Franken im Plus

Die Jahresrechnung 2018 der Gemeinde Buttisholz schliesst bei einem Gesamtaufwand von rund 17 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von knapp 852'000 Franken ab. Budgetiert war ein Plus von 20'600 Franken. Der Gemeinderat führt den Mehrertrag auf höhere Einnahmen bei den ordentlichen Steuern und bei den Sondersteuern zurück. Auch wurden weniger Klassen geführt als budgetiert, was sich positiv auf die Besoldung beim Lehrerpersonal auswirkte. An der Gemeindeversammlung vom 20. Mai wird den Stimmberechtigten beantragt, den Ertragsüberschuss zur Bildung von Eigenkapital zu verwenden.

Schwarzenberg: Höhere Steuereinnahmen

Statt eines Aufwandüberschusses von 53'000 Franken resultierte in der Gemeinde Schwarzenberg 2018 ein Ertragsüberschuss von 331'000 Franken. Dies bei einem Gesamtaufwand von knapp 9 Millionen Franken. Der Gemeinderat führt das deutlich bessere Rechnungsergebnis auf höhere Steuereinnahmen zurück, aber auch auf Minderausgaben in den Bereichen Gesundheit und soziale Wohlfahrt. Die Jahresrechnung wird den Stimmbürgern an der Gemeindeversammlung von 15. Mai vorgelegt.

Hochdorf: Unerwarteter Mehrertrag

Bei einem Aufwand von 49,2 Millionen Franken schliesst die Rechnung der Gemeinde Hochdorf mit einem Ertragsüberschuss von 4,6 Millionen Franken ab. Budgetiert war ein Gewinn von 0,6 Millionen Franken. Ein striktes Ausgabenmanagement und ein unerwartet deutlicher Mehrertrag bei den Steuern hätten zu diesem sehr guten Resultat beigetragen, teilt der Gemeinderat mit. Mehrerträge habe es bei der Grundstückgewinnsteuer und der Erbschaftssteuer gegeben, zudem habe es bei den Unternehmenssteuern Nachträge aus früheren Jahren gegeben. Bei den ordentlichen Steuern sei der budgetierte Ertrag aber knapp verfehlt worden. Der ­Ertragsüberschuss wird dem Eigenkapital zugewiesen. Dieses ist neu knapp 10 Millionen Franken gross.

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