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So viele Leute entscheiden sich für Sterbehilfe

Grundsätzlich ist Sterbehilfe nur dann akzeptiert, wenn die Person mit dem Sterbewunsch urteilsfähig ist, diesen schon lange hegt, nicht aus dem Affekt handelt, nicht von Dritten beeinflusst wurde und sie das Sterbemittel selbstständig einnehmen kann.

Wie viele Menschen in Luzerner Pflegeheimen mit Freitodbegleitern aus dem Leben scheiden, ist nicht bekannt, denn die Sterbehilfeorganisation Exit führt keine Statistik über die Begleitungen in Heimen in einzelnen Kantonen. Aber: «Wir gehen davon aus, dass heute rund die Hälfte der Heime Freitodbegleitungen in ihren Räumen zulassen», sagt Sprecherin Muriel Düby. Regelmässig kämen zudem neue hinzu, und eine Mehrzahl der Heime erlaube zumindest Gespräche mit Sterbehilfeorganisationen.

Die Zahl der Freitodbegleitungen dürfte sich jedoch im niedrigen Bereich bewegen. Laut Exit kam es im Jahr 2016 im Kanton Luzern gesamthaft zu 26 Freitodbegleitungen, im Jahr 2015 waren es 40 und 28 Begleitungen gab es 2014. In Schweizer Pflegeheimen kam es 2016 insgesamt zu 73 Freitodbegleitungen. Im Jahr zuvor waren es 92 und im Jahr 2014 wählten 60 Heimbewohner den Freitod mit Exit. (mod)

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