So will die Luzerner Regierung die Massnahmen des Bundes umsetzen +++ LUKB stellt 50 Millionen Franken bereit

Im Kampf gegen negative Auswirkungen des Corona-Virus auf die Wirtschaft greift der Kanton Luzern KMU unter die Arme. Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) stellte 50 Millionen Franken Soforthilfe zur Verfügung, der Kanton erstreckt Fristen für Steuern und Gebühren.

Dominik Weingartner
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Wichtigste Massnahmen

  • Es ist ab sofort verboten, Personen in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen und in sozialen Einrichtungen zu besuchen. Die Leitung der Einrichtung kann in sachlich begründeten Fällen generell oder im Einzelfall Ausnahmen vom Besuchsverbot bewilligen.
  • Im Sinne einer unbürokratischen Soforthilfe stellt die Luzerner Kantonalbank in Absprache mit dem Regierungsrat 50 Millionen Franken bereit, die für kurzfristige Kredite zugunsten von Kleinunternehmen zur Verfügung stehen sollen. Der Regierungsrat ist im Gespräch mit weiteren Banken, um das Kreditvolumen auszuweiten.

Die Medienkonferenz zum Nachschauen:

Medienkonferenz im Ticker

15:41 Uhr

Die Medienkonferenz ist beendet.

15:39 Uhr

Der Kanton will nicht direkt in die Kreditvergabe eintreten. Dafür sei die Kantonalbank da, die dem Kanton gehöre. Dort sitzen die Fachleute, mit denen man in Kontakt sei, sagt Reto Wyss.

15:37 Uhr

Reto Wyss rät den Gemeinden, selber auch den Schalterverkehr auf den Verwaltungen einzuschränken. Die Gemeinden seien jedoch autonom, so Wyss.

15:34 Uhr

Laut Guido Graf waren im Kanton Luzern Stand Dienstagmorgen 50 Personen mit dem Corona-Virus angesteckt, davon seien sieben in Isolation und eine Person in Intensivpflege.

15:30 Uhr

«In dieser schwierigen Notlage gibt es für die Regierung zwei Instrumente: gesunden Menschenverstand und Verantwortungsgefühl», sagt Paul Winiker. Ziel der Massnahmen sei ganz klar die Eindämmung der Corona-Ansteckungen.

15:29 Uhr

Guido Graf erklärt, dass Besuche in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen und sozialen Einrichtungen ab sofort verboten sind. Ausnahmen können in Einzelfällen bewilligt werden.

15:27 Uhr

Die Luzerner Kantonalbank stellt in Absprache mit dem Kanton 50 Millionen an Soforthilfe für KMU zur Verfügung. Ziel sei es, dass auch andere im Kanton aktive Geschäftsbanken Soforthilfe leisten, so Wyss.

15:25 Uhr

Jetzt erklärt Wyss, dass der Kanton bereit ist, bei Firmen, bei denen Liquiditätsprobleme haben, Zahlungsfristen für Steuern und Gebühren «über die reguläre Frist» erstreckt werden. Das hatte Wyss bereits am Freitag in Aussicht gestellt. Details werden nächste Woche bekannt gegeben.

15:24 Uhr

Finanzdirektor Reto Wyss informiert über die Situation der Kantonsangestellten. «Wer nicht im Büro sein muss, arbeitet von zu Hause aus», so Wyss. Schalterdienste seien grösstenteils ausgesetzt, die telefonische Erreichbarkeit der Dienststellen sei jedoch gewährleistet.

15:19 Uhr

Marcel Schwerzmann spricht über die Situation im Bildungs- und Kulturbereich. Bis 19. April gibt es keinen Präsenzunterricht. Diese Massnahme sei sehr gut umgesetzt worden, so Schwerzmann. Er spricht von einem «gewaltigen Kraftakt». Der Unterricht fände über digitale Kanäle und in Form von Arbeitsaufträgen und Hausaufgaben ab.

15:17 Uhr

Insgesamt sind im März 250 Gesuche eingegangen, 200 davon wurden bewilligt.

15:16 Uhr

Für die Kurzarbeit wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die eine «wirtschaftsfreundliche Praxis und eine rasche unbürokratische Hilfe» etablieren soll, so Peter. Alleine heute Morgen seine noch einmal über 200 Gesuche um Kurzarbeit beim Kanton eingegangen. Peter bittet die betroffenen Betriebe um Geduld.

15:14 Uhr

Wirtschaftsdirektor Fabian Peter spricht über die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Er spricht die 10 Milliarden an, die vom Bund am vergangenen Freitag in Aussicht gestellt worden sind. Dabei seien noch einige Fragen offen, so Peter. Er erwartet, dass der Bundesrat das Paket bis Ende Woche konkretisiert.

15:11 Uhr

«Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Alleine schaffen wir das nicht. Sie müssen uns dabei helfen!», schliesst Graf seinen Appell.

15:10 Uhr

Graf richtet einen Appell einen die Jungen. Es brauche gerade die junge Generation in dieser Krise. «Darum starten wir die Kampagne ‹Heb Sorg zo de Grosseltere!›», sagt Graf.

15:09 Uhr

Gesundheitsdirektor Guido Graf, sagt er sei «mässig zufrieden. Die Zahl der Neu-infizierten wächst zu schnell». 

15:07 Uhr

Die vom Bundesrat verordneten Massnahmen seien gestern Abend grossmehrheitlich eingehalten worden, so Winiker. Die Polizei habe nur in einem Fall eingreifen müssen.

15:07 Uhr

«Diese Krise bringt uns im übertragenden Sinne näher, auch wenn wir zwei Meter Abstand voneinander halten müssen», so Winiker. Luzern stehe vor einer «harten Bewährungsprobe». Die Sicherheit sei gewährleistet, betont Winiker, der auch Sicherheitsdirektor ist. «Die Polizei ist voll handlungsfähig», sagt er.

15:05 Uhr

Winiker dankt den «hunderten, ja tausenden Helfern», die in den letzten Wochen im Einsatz standen. Insbesondere jenen im Gesundheitswesen.

15:04 Uhr

«Wir erleben gerade eine Zwangspause», sagt Regierungspräsident Paul Winiker.

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