SÖRENBERG: Kommission stützt Beiträge für Skigebietsfusion

Die Luzerner Regierung will den Ausbau des Skigebiets am Brienzer Rothorn mit einem Darlehen von 1,8 Millionen Franken und einer Bürgschaft von 4,2 Millionen unterstützen. Die Kommission Wirtschaft und Abgaben stimmt dem Investitionsprojekt zu.

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Die Bergbahnen Sörenberg wollen investieren – der dortige Wintersport ist der Luzerner Regierung einen Beitrag an die Investitionen wert. Auf dem Bild: Die Gondelbahn Dorf-Rossweid. (Archivbild Dominik Wunderli)

Die Bergbahnen Sörenberg wollen investieren – der dortige Wintersport ist der Luzerner Regierung einen Beitrag an die Investitionen wert. Auf dem Bild: Die Gondelbahn Dorf-Rossweid. (Archivbild Dominik Wunderli)

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Luzerner Kantonsrates stimmt der finanziellen Unterstützung für Investitionen im Skigebiet Sörenberg grossmehrheitlich zu, schreibt die Staatskanzlei in einer Mitteilung. Ausschlaggebend sei die grosse volkswirtschaftliche Bedeutung des Projektes für die ganze Region gewesen. Die Kommission beantragt damit dem Kantonsrat, dem zinslosen Darlehen des Kantons Luzern aus den Mitteln der Neuen Regionalpolitik von 1,8 Millionen Franken zuzustimmen. Weiter soll der Kanton der Bergbahnen Sörenberg AG eine Bürgschaft von 4,2 Millionen Franken gewähren.

Die Kommission habe zur Kenntnis genommen, dass verschiedene Beschwerden gegen Teilprojekte hängig sind. Erst nach Erteilung aller notwendigen Bewilligungen und Klärung aller strittigen Punkte könnten die Bauvorhaben angegangen werden. Kritisch betrachtete die Kommission Fragen zur Schneesicherheit, zur Nachhaltigkeit und zur Entwicklung des Wintersports, aber auch zur Tatsache, dass seitens der Bergbahnen Sörenberg AG aktuell keine Aktienkapitalerhöhung geplant ist und dass sich die Standortgemeinde nicht direkt an den Investitionen beteiligt.

Das Projekt sieht den Zusammenschluss der Skigebiete Dorf und Rothorn vor. Geplant sind eine neue Gondelbahn auf das 2350 Meter über Meer gelegene Rothorn, ein neues Bergrestaurant, zwei neue Sesselbahnen, ein neuer Skilift sowie Beschneiungsanlagen und Zufahrten.

Die Projekte ersetzen teilweise alte bestehende Anlagen. Mit den Investitionen wollen die Bergbahnen das mittelgrosse Familienskigebiet mit 30 Vollzeitstellen und bis 150 saisonal Beschäftigten langfristig erhalten.

Der Kantonsrat wird an der Dezembersession über die Unterstützung entschieden.

pd/rem

Ausbau des Skigebietes Sörenberg: das ist geplant. (Bild: Grafik Oliver Marx)

Ausbau des Skigebietes Sörenberg: das ist geplant. (Bild: Grafik Oliver Marx)