Sofia Milos: «Dem Publikum wirds gefallen»

Sofia Milos' schauspielerische Leistungen sei ungenügend, sagt das Fernsehen. Die Schauspielerin zeigt sich ob der Kritik befremdet.

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Sofia Milos. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Sofia Milos. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

«Bis vor ein paar Tagen war die Produktion und das Schweizer Fernsehens noch ganz begeistert von A bis Z, inklusive aller schauspielerischen Leistungen», sagt die 41-Jährige Sofia Milos. «Man freute sich auf die Premiere und die Ausstrahlung.»

In der Kontroverse um die zurückgezogene «Tatort»-Folge «Wunschdenken» hatte das Schweizer Fernsehen und Regisseur Markus Imboden vor allem die weibliche Hauptdarstellerin scharf kritisiert. Milos sei eine «Fehlbesetzung», sagte Imboden. Die Schauspielerin, die in «CSI: Miami» schon eine grössere Nebenrolle spielte, nimmt in der Neuen Luzerner Zeitung erstmals Stellung.

«Würze zwischen zwei Schauspielern»

Die Kritik an ihrer schauspielerischen Leistung nimmt sich die 41-Jährige nicht zu Herzen: «Meine Ausdrucksweise vor der Kamera lehnte sich nicht an einen «CSI: Miami»-Stil an, sondern an die Anweisungen des Regisseurs Markus Imboden.» Zu den Sex-Szenen mit Stefan Gubser, von denen eine nun überarbeitet wird, sagt Milos: «Dem Publikum wirds sicher gefallen. Jeder mag doch ein bisschen Würze zwischen zwei Schauspielern, die man gut findet.»

Im nächsten Schweizer «Tatort» wird die Zürcherin Delia Mayer die Hauptrolle spielen. Dass sie nur in einer Folge spielen würde, sei jedoch so abgemacht gewesen, sagte Sofia Milos. «Man hat mich für drei Filme angefragt, aber ich wollte nur mal einen machen. Ich will nicht zu lange weg von Hollywood bleiben, sonst ist man hier schnell weg vom Fenster.»

Marlène von Arx; rem

Das ganze Interview lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.