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«Sogar das Klatschen tönt schön»

Dirigenten, Musiker und Veranstalter sind begeistert von der Akustik des KKL-Konzertsaals.

Manch ein neuer Konzertsaal wird von Beginn weg in den Himmel gelobt. Da gibt’s etwa die Anfang 2017 eröffnete Elbphilharmonie in Hamburg. Deren grosser Konzertsaal bietet 2100 Zuschauern Platz. Der US-amerikanische Dirigent Kent Nagano liess sich hier schon nach wenigen Proben zum Wort vom «besten Saal» der Welt hinreissen. Dieselben Superlative äusserte der italienische Spitzendirigent Riccardo Muti auch über den Konzertsaal des Kultur- und Kongresszentrums Luzern (KKL), nachdem er hier aufgetreten war.

Ausschlaggebend ist, dass Dirigenten, Musiker, Veranstalter und CD-Produzenten bis heute reihenweise die Akustik des Luzerner Konzertsaals als eine der weltbesten rühmen. So schwärmte aktuell der Composer in Residence des kommenden Sommerfestivals, Fritz Hauser, von der Konzertsaal-Akustik, weil sie «Stille ermöglicht, als würde Schnee hereinfallen.» Er bringt damit auf den Punkt, dass die eigentlichen Qualitäten dieses Saals nicht nur in grosser Orchestermusik zur Geltung kommen, «sondern in Musik, wo es auf jedes Pianissimo ankommt», wie es Lucerne-Festival-Intendant Michael Haefliger einmal formulierte. Für die Starsopranistin Diana Damrau war der KKL-Konzertsaal mit seiner «wunderbaren Akustik» gar der «erste Konzertsaal, der mich von der Akustik her so überrascht hat», sagte sie nach ihrem dritten Auftritt im KKL vor zwei Monaten.

«Als ob die Stimme fliegen würde»

So zieht sich bis heute das Lob für die Akustik durch, das früh mit prominenten Stimmen begann. Für Cecilia Bartoli ist es «einer der besten Konzertsäle», weil man «vom Pianissimo bis zum Fortissimo die ganze dynamische Skala durchmessen kann. Es ist, als ob die Stimme fliegen würde.» Für die Geigerin Anne-Sophie Mutter stellt der Konzertsaal das «perfekte Instrument» dar, weil sich die Akustik durch die Echokammer im KKL-Konzertsaal passend zur Ensemblegrösse so verändern lässt, dass sich zum Beispiel «auch die Intimität und Transparenz barocker Musik entfalten kann»: «Das ist unglaublich voraus- und mitgedacht mit dem Musiker. Man könnte sich nicht wohler fühlen.» Dirigent Muhai Tang meinte: «Im KKL kann man einfach alles spielen. Die Akustik stimmt immer.»

Und die Akustik stimmt selbst in Pop- und anderen verstärkten Konzerten, für die der Saal gar nicht optimiert ist. Der britische Singer-Songwriter David Gray etwa träumte anlässlich eines seiner Konzerte am Blue Balls Festival von einem Konzert im KKL mit nur minimalem Verstärkereinsatz: «Die Akustik hier ist einfach einmalig.» Und der Hackbrett-Virtuose Nicolas Senn meinte als Moderator einer Volksmusik-Konzert am World Band Festival: «In dieser phänomenalen Akustik tönt sogar das Klatschen schön!» (mat)

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