Solar: Warmwasser fürs Seetal

Im Seetal stehen besonders viele Sonnenkollektoren. Einige Gemeinden bieten sogar eigene Förderprogramme an.

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Mit der thermischen Solaranalge wird das Wasser der Turnhallen Lindenfeld und Hübel beheizt. (Bild Pd)

Mit der thermischen Solaranalge wird das Wasser der Turnhallen Lindenfeld und Hübel beheizt. (Bild Pd)

Pro Einwohner befinden sich auf Schongaus Dächern 0,35 Quadratmeter Sonnenkollektoren (Stand Mai 2011). Das ist deutlich mehr als der schweizerische Durchschnitt von 0,13 Quadratmetern. Die Seetaler Gemeinde unterstützt die Anlagen zur Warmwassergewinnung seit drei Jahren durch ein eigenes Förderprogramm: Pro Anlage werden pauschal 500 Franken ausbezahlt, wenn die Gesamtkosten 10 000 Franken übersteigen. «Bei uns geht das recht unbürokratisch», sagt der zuständige Gemeinderat Roland Moser.

Schongau ist wie die neun anderen Gemeinden des Seetals in der Idee Seetal AG, dem regionalen Entwicklungsträger, engagiert. Dieser hat vor rund dreieinhalb Jahren die Aktion «Seetal – Solartal» lanciert. «2009 setzten wir uns das Ziel, die Anzahl Quadratmeter pro Einwohner in einem Jahr zu verdoppeln. Nach zwei Jahren haben wir es geschafft, so sollte es weitergehen», sagt der Projektverantwortliche Franz Ulrich. Einige Gemeinden haben wie Schongau eigene Förderprogramme gestartet.

Florian Weingartner

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