SONNENBERG: Forstmaschinen verwüsten Waldgebiet

Im Waldstück oberhalb von Littau wurde geholzt. «Skandalös» sehe es aus, sagen die Kritiker – von «sorgfältiger Arbeit» spricht der Kantonsförster.

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Alois Greter im Waldstück oberhalb des Hofes Oberwil. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Alois Greter im Waldstück oberhalb des Hofes Oberwil. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Es ist kein schöner Anblick, der sich den Spaziergängern und Hundehaltern im Waldstück oberhalb der Liegenschaft Oberwil am Sonnenberg im Luzerner Ortsteil Littau bietet. Die Abdrücke von schweren Forstmaschinen haben sich in den Waldboden gefressen, und was vorher eine Waldstrasse war, kommt jetzt einem Morast gleich.

Alois Greter besitzt oberhalb der Liegenschaft Oberwil etwa zwei Hektaren Wald. «Ich finde es skandalös, wie es in diesem Naherholungsgebiet zurzeit aussieht. Das ist unter Forstfachleuten verpönt und ein Stich in mein Herz.» Organisiert wurde der Holzschlag von der regionalen Organisation Waldregion Pilatus Nord.

Kantonsförster Silvio Covi hält Sommerholzschläge für «nicht ganz unproblematisch» wegen drohender Beschädigungen am Wald. In diesem Fall habe man aber «sorgfältig gearbeitet», sagt Covi, der vor Ort einen Augenschein genommen hat. «Nach einem Holzschlag sieht es meistens brutal aus.» Aus seiner Sicht müssen die Wasserableitung und die Strasse wieder in Ordnung gebracht werden.

Noémie Schafroth

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.