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SONNENBERG: In Kriens sorgen blaue Trauben für rote Köpfe

Gemeinde und Parlament möchten den Sonnen- zum Weinberg machen. Auf Kosten und zum Ärger des höchsten Kriensers. Nun erhält dieser Schützenhilfe.
Viktor Bienz auf seinem Grundstück. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Viktor Bienz auf seinem Grundstück. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Aufgrund eines Vorstosses kündigt der Krienser Gemeinderat dem Einwohnerratspräsidenten Viktor Bienz den Pachtvertrag für eine 10 Hektaren grosse Liegenschaft. «Ich bin bestürzt und sehr enttäuscht», sagt Milchbauer Bienz. Diese Liegenschaft mache ein Drittel seines gesamten Landes aus. Dementsprechend müsse er nun ein Drittel seiner Kühe verkaufen.

«Wir wollen mit Viktor Bienz als Pächter weiter arbeiten», betont jedoch Gemeinderat Cyrill Wiget. Auslöser für den Rummel ist ein Vorstoss von SVP-Einwohnerrat Patrick Koch. Dieser forderte den Gemeinderat auf zu prüfen, ob und wie am Südhang des Sonnenbergs ein Weinberg realisiert werden kann. Der betreffende Hang ist Teil einer Schenkung und wurde bislang von Bienz zusätzlich zu seinem eigenen Land bewirtschaftet. Wiget hält die Rebberg-Idee für denkbar – auch um mit dem Schenkungsvertrag verbundene Auflage eines Musterhofs zu erfüllen. Das sieht Franz Dörig, Willensvollstrecker der verstorbenen Schenkerin, jedoch anders.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.

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