Sophie Hunger eröffnet Blue Balls

Die Schweizer Sängerin Sophie Hunger eröffnet am Freitagabend das diesjährige Blue Balls Festival. Während neun Tagen werden an 120 Events rund 100'000 Zuschauer erwartet.

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Lenka (Bild: PD)

Lenka (Bild: PD)

Lenka (Bild: PD)

Lenka (Bild: PD)

Festivalchef Urs Leierer stellte die in den USA lebende Australierin Lenka als Blue Balls Face 11 ins Rampenlicht. Damit soll jeweils die Popularität eines Nachwuchsstars gefördert werden. Die ehemalige Kunststudentin und Schauspielerin wird in Luzern ihre neue CD präsentieren. Ihr Bild ziert auch das Festivalplakat.

Während neun Tagen soll das Luzerner Seebecken zu einem «Biotop kreativen Schaffens» werden, sagte Urs Leierer. Als Zugpferde sind die Stars angesagt: Macy Gray, Beverly Knight, KT Tunstall, The Secret Sisters, Johnny Lang, Rodrigo Y Gabriela, Heather Nova, Sophie Zelmani usw. Neben den grossen Namen sollen jedoch auch junge und unbekannte Musikerinnen und Musiker gefördert werden. Rund 60 Bands sind im Pavillon am Nationalquai und im Hotel Schweizerhof zu hören; wobei auf der Pavillonbühne der Schweizer Nachwuchs zum Zug kommt.

Die Reihe Young Talents vor dem KKL bietet Jazzstudenten eine Auftrittsmöglichkeit. Insgesamt neun Bands aus dem Hochschulen Basel, Bern, Lausanne, Luzern und Zürich sind dort programmiert.

Fotoausstellung auf der Terrasse

In der traditionellen Ausstellung auf der KKL-Terrasse werden rund 30 Musikerporträts des 44-jährigen englischen Fotografen Ben Watts gezeigt. Die in New York lebende Videokünstlerin Shantell Martin sorgt in der Video-Lounge für visuelle und akustische Akzente. Im KKL-Auditorium wird täglich der Film «Upside Down» gezeigt. Es ist die turbulente Geschichte des bekannten englischen Independent- Labels Creation Records. Ebenfalls im Auditorium lädt Moderator Hannes Hug unter dem Titel «Meet the Artists» täglich zur Talk-Show, die im letzten Jahr erfolgreich lanciert wurde.

An 120 Events der Sparten Musik, Fotografie, Kunst, Video, Film und Talks werden 100'000 Besucher erwartet.

sda/rem