Soundcheck: Sprungbrett für junge Bands

Es ist eines der grössten Open Airs im Kanton Luzern: das Soundcheck Open Air. An der 13. Ausgabe spielen von Freitag bis Samstag 13 Bands auf dem Gelände beim Bahnhof Sempach-Neuenkirch.

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Am Open Air Soundcheck in Neuenkirch werden rund 7000 Besucherinnen und Besucher erwartet. (Bild: Archiv Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Am Open Air Soundcheck in Neuenkirch werden rund 7000 Besucherinnen und Besucher erwartet. (Bild: Archiv Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Herzstück des Festivals ist der Nachwuchswettbewerb von Samstag (16–19 Uhr). Als Zugpferde treten der deutsche Rapper Samy Deluxe und die Tsunami Band auf (Freitag), ausserdem William White, die Delilahs und die Briten Razorlight (alle am Samstag).

Junge Organisatoren

Organisiert wird das Open Air vom Verein Jugend Aktiv Neuenkirch. «In all den Jahren hat sich das OK schon viele Male erneuert», sagt Jonas Stalder (21), der den Anlass dieses Jahr zum dritten Mal koordiniert. «Das ist wohl auch unser Erfolgsgeheimnis: Wir sind für die jungen Besucher nach wie vor attraktiv, weil stets auch neue Leute in den Verein nachrücken.» Jonas Stalder rechnet mit total 7000 Besuchern wie schon im letzten Jahr. Ausserdem sind rund 200 ehrenamtliche Helfer im Einsatz.

Der Umsatz ist sechsstellig – genaue Zahlen möchte Stalder nicht nennen. Der Verein trägt das ganze finanzielle Risiko selbst. «In guten Jahren können wir etwas beiseite legen, um die schlechteren Jahre auszugleichen», sagt Stalder. «Das Wetter ist ein grosses Risiko, aber in den letzten Jahren hatten wir Glück.»

Zeltplatz ist neu kostenpflichtig

Erstmals werden auf dem Zeltplatz Gebühren erhoben: 10 Franken pro Zelt. «Wir waren dazu gezwungen, weil wir das Zeltgelände vergrössern mussten – das war mit Kosten verbunden», sagt Stalder. Im letzten Jahr sei man an die Grenzen gestossen mit der Grösse des Zeltplatzes. Dieses Jahr rechnen die Organisatoren mit 300 bis 400 Zelten. Wie sich das Festival in Zukunft entwickelt, ist auch für die Organisatoren noch nicht klar. «Wenn wir den Anlass weiterhin als Verein organisieren wollen, ist die Limite jetzt erreicht», sagt Stalder.

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