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Soziale Investitionen zahlen sich aus

SP

Das Risiko, arm zu sein, ist für Alleinerziehende und ihre Kinder sehr hoch. Familiäre und ­berufliche Herausforderungen spielen dabei eine grosse Rolle. Mit der Zahl der Alleinerziehenden steigt auch die Zahl der geschuldeten Alimente. Diese für den Lebensunterhalt dringend benötigten Beiträge werden teilweise von den Gemeinden ­bevorschusst. Anspruch darauf haben jedoch nur sehr tiefe Einkommen.

Die Einkommensgrenze für eine mögliche Bevorschussung soll nun angehoben werden. Ein weiterer Vorstoss will mit einer Teilbevorschussung den stossenden Schwelleneffekt verringern.

Ohne eine mögliche Teilbevorschussung werden Frauen bestraft, die mit ihren Einkommen leicht über der Einkommensgrenze sind und unter dem Strich trotz zusätzlicher Arbeitsleistung weniger erhalten. Auch für sie soll sich Arbeit wieder lohnen! Mit diesem Systemwechsel ermöglichen wir Frauen und ihren Kindern ein Entrinnen aus der Armutsfalle und bessere Chancen für die Zukunft.

Investitionen in ein starkes soziales Netz zahlen sich letztlich auch für Kanton und Gemeinden aus. Damit Investitionen im Kanton Luzern auch in Zukunft noch möglich sind, braucht es dringend Mehreinnahmen. Ein Ja zur Steuerfusserhöhung am 21. Mai ist ein erster notwendiger Schritt, danach braucht es eine Neuausrichtung der Finanzpolitik.

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