Sozialhilfe: Luzerner Gemeinden müssen weniger an Zweckverband zahlen

Der Pro-Kopf-Beitrag an den Zweckverband für institutionelle Sozialhilfe und Gesundheitsförderung wird nächstes Jahr gesenkt. Der Verband hat zudem einen neuen Geschäftsführer.

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Im nächsten Jahr müssen die Luzerner Gemeinden weniger Geld an den Sozialhilfe-Zweckverband ZISG zahlen. (Bild: KEYSTONE/Christof Schuerpf)

Im nächsten Jahr müssen die Luzerner Gemeinden weniger Geld an den Sozialhilfe-Zweckverband ZISG zahlen. (Bild: KEYSTONE/Christof Schuerpf)

pd/avd Der Luzerner Zweckverband für institutionelle Sozialhilfe und Gesundheitsförderung (ZISG) senkt ab 2020 den Pro-Kopf-Beitrag von 8.60 auf 8.40 Franken. Dies wurde an der letzten Delegiertenversammlung beschlossen. Der ZISG finanziert Leistungen der Sozialhilfe, Gesundheitsförderung und Prävention. Der Verband wird zur Hälfte von den Luzerner Gemeinden und vom Kanton getragen.

Grund für die Senkung des Beitrags sind die positiven Finanzen. Sie haben laut einer Mitteilung des Verbands zu einem Eigenkapital von über einer Million Franken geführt. Trotz der Senkung sei ein massvolles Wachstum der Organisationen weiterhin möglich. Eine weitere Senkung in Form eines Rabatts hat die Versammlung hingegen abgelehnt. Der Antrag stammte vom Stadtrat Kriens.

Michael Wicki wird neuer Geschäftsführer

An der Delegiertenversammlung wurde ausserdem Monika Dietiker als Geschäftsführerin des ZISG verabschiedet. Sie verlässt den Verband per Ende Juli und wird bei der Pro Senectute eine neue Herausforderung annehmen. Nachfolger von Dietiker wird Michael Wicki, Fachmitarbeiter beim ZISG.