SOZIALHILFEBEZÜGER: Luzern muss wohl bezahlen – nicht Emmen

Wer die Sozialhilfe für einen Pensionsbewohner berappen muss, darüber sind sich Emmen und Luzern uneinig. Nun hat sich die Kantonsregierung eingeschaltet.

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Die Pension «Thomy's» in Emmenbrücke am Sonnenplatz. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Pension «Thomy's» in Emmenbrücke am Sonnenplatz. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der schwelende Streit zwischen den Gemeinden Emmen und Luzern geht in die nächste Runde, was den Fall eines Sozialhilfebezügers angeht. Die Luzerner Regierung hat kürzlich entschieden, dass die Stadt Luzern für jenen Sozialhilfebezüger aufkommen muss, der zwischen März 2007 und Januar 2009 in der Emmer Pension Thomy?s gewohnt hatte.

Die Begründung der Regierung: Der Sozialhilfebezüger habe seinen Lebensmittelpunkt nicht in Emmen gehabt. Seine Absicht sei es nie gewesen, dauerhaft auf Emmer Boden zu wohnen. Seit Anfang Jahr wohnt der Sozialhilfebezüger übrigens wieder in der Stadt Luzern. Der Entscheid des Regierungsrates wurde bereits ans Verwaltungsgericht weitergezogen. Daher ist noch nicht abschliessend geklärt, welche Gemeinde für den Aufenthalt des Sozialhilfebezügers im Thomy?s aufkommen muss.

Noémie Schafroth

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.