SOZIALVERSICHERUNG: Ausgleichskasse bezahlt erneut höhere Leistungen

Die Ausgleichskasse Luzern hat 2013 total Leistungen von 1,75 Milliarden Franken ausbezahlt. Das sind 100 Millionen Franken mehr als im Vorjahr. Die Gründe liegen bei gestiegenen AHV-Bezügen, weil die Bevölkerung älter wird, sowie bei mehr Familienzulagen.

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Die Bevölkerung wird älter. Dies wirkt sich auch auf die Leistungen der Ausgleichskasse aus. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Die Bevölkerung wird älter. Dies wirkt sich auch auf die Leistungen der Ausgleichskasse aus. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Die Zahl der AHV-Rentenbezüger stieg von rund 40'200 auf 43'800. Diese erhielten rund 931 Millionen Franken (Vorjahr: 873 Mio. Fr.), wie dem am Samstag veröffentlichten Jahresbericht der Ausgleichskasse Luzern zu entnehmen ist.

Zugenommen haben auch die Familienzulagen. Insgesamt wurden mehr als 59'500 Kinder und Jugendliche unterstützt, 900 mehr als im Vorjahr. Diese erhielten total über 162 Mio. Franken an Zuschüssen.

Praktisch stabil blieb die Zahl der Empfänger einer Prämienverbilligung für die obligatorische Krankenversicherung. Die Zahl der Subventionsempfänger stieg um rund 200 auf 123'800 Personen. Damit erhielt rund ein Drittel der Luzerner Wohnbevölkerung Prämienverbilligung ausbezahlt.

Auf der schwarzen Liste säumiger Prämienzahler waren im ersten vollen Betriebsjahr 5432 Personen aufgeführt. Diese hatten ihre Krankenkassenprämien nicht bezahlt und erhielten nur noch im Notfall medizinische Hilfe. 4811 wurden von der Liste wieder gelöscht. (sda)