SP/Juso-Fraktion fordert vom Stadtrat mehr Anerkennung für freiwillige Betreuung von Angehörigen

Die Situation von Mitarbeitenden der Stadt Luzern, die Angehörige pflegen, soll verbessert werden. Dies fordert die SP/Juso-Fraktion in einem Postulat.

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(se) In der Stadt Luzern ist die Regelung so, dass das Arbeitspensum vorübergehend herabgesetzt werden kann, wenn sich Mitarbeitende pflegend um Familienangehörige kümmern. Dies wird dann genehmigt, wenn es die betrieblichen Umstände zulassen.

Regula Müller fordert nun im Namen der SP/Juso-Fraktion vom Stadtrat, dass er eine Pensumsreduktion unabhängig von der betrieblichen Situation prüft. Ausserdem solle die Verbesserung der sozialen Absicherung, darunter die Pensionskasse, die AHV, die Unfallversicherung und der Kündigungsschutz, geprüft werden. In ihrem am Mittwoch eingereichten Postulat steht weiter, dass der Stadtrat Massnahmen prüfen solle, damit durch Betreuungs- und Pflegearbeit keine Nachteile bei der Laufbahnentwicklung und Karriereplanung entstehen.