SP Kanton Luzern fordert den Regierungsrat in Sachen Kinderbetreuung zum Handeln auf 

Die SP des Kantons Luzern lanciert am Donnerstag eine Online-Petition. Damit fordert sie vom Regierungsrat, Eltern während der Coronakrise von den Betreuungskosten zu entlasten und die Finanzierung der Kindertagesstätten zu sichern.

Drucken
Teilen

(zim) Die SP des Kantons Luzern gibt sich in einer Medienmitteilung vom Donnerstag, 9. April, enttäuscht darüber, dass der Regierungsrat des Kantons Luzern für die Finanzierung von Kindertagesstätten während der Coronakrise immer noch keine Lösung bereithält. Die Kitas würden dringend Hilfe brauchen, damit sie die Pandemie überstehen und ihre Betreuungsarbeit auch nach der Krise sofort weiterführen können. Ein vermindertes Angebot an familienergänzender Betreuung nach der Krise sei weder im Sinne der Eltern noch der Firmen im Kanton Luzern.

In diesem Zusammenhang lanciert die kantonale SP am Donnerstag eine Online-Petition, in der sie folgende Forderungen stellt:

  • Der Regierungsrat soll endlich aktiv werden und ein Massnahmenpaket mit geeigneten Lösungen für die familienergänzende Kinderbetreuung im Kanton Luzern verabschieden.
  • Der Regierungsrat soll für Eltern und Kitas Sicherheit schaffen, indem er die selbstgetragenen Kitabeiträge der Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, während des Lock-Downs übernimmt.
  • Diese Mitfinanzierung der Betriebskosten der Kitas mit Beiträgen der öffentlichen Hand gilt «à fonds perdu» und solange die Lock-Down-Massnahmen des Bundes anhalten.
  • Der Regierungsrat soll die vorgebrachten Anliegen beim Bundesrat mit der gebotenen Vehemenz anbringen und sich für eine bundesweite Lösung einsetzen.
Mehr zum Thema