Luzerner SP und Grüne fordern Unterstützung für KMU und mehr Kapazitäten beim Contact-Tracing

Die Kantonsräte Urban Sager (SP) und Jonas Heeb (Junge Grüne) wenden sich mit gesamthaft vier Vorstössen an die Luzerner Regierung. Der Kanton soll die Auswirkungen der getroffenen Massnahmen für Betroffene abfedern.

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(jwe) Zwei dringliche Anfragen und zwei dringliche Postulate. Mit vier Vorstössen nehmen die beiden Kantonsräte Urban Sager (SP) und Jonas Heeb (Junge Grüne) die Luzerner Regierung in die Pflicht. In den zwei Postulaten fordert das Duo zum einen mehr Unterstützung für die KMU im Zusammenhang mit den Coronamassnahmen und zum anderen sollen die Ressourcen beim Contact-Tracing erhöht werden. «Die kantonal verordneten Auflagen treffen viele KMU unverschuldet und diese können aufgrund der Einschränkungen oftmals nicht mehr gewinnbringend wirtschaften», heisst es in der Medienmitteilung. Der Kanton stehe deshalb in der Pflicht, die von ihm getroffenen Massnahmen für die betroffenen Unternehmen abzufedern.

Jonas Heeb sei irritiert über die Aussagen der Luzerner Regierung von Mitte Juli, dass das Contact-Tracing bei einer Veranstaltung über 100 Personen an seine Grenzen stosse. Heeb sagt darum: «Falls dem so ist, müssen die Kapazitäten im Contact-Tracing unbedingt erhöht werden. Denn damit bekämpfen wir das Virus ganz konkret und effizient dort, wo es auftritt.»

In den beiden Anfragen stellen die zwei Kantonsräte Fragen zu den Schutzmassnahmen für Kultur- und Gastronomiebetriebe und zur Zusammenarbeit von Kanton und Kulturbetrieben bei der Bekämpfung des Coronavirus.

Die Vorstösse als PDF:

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