SP will Wasserkraft-Export verbieten

Wie positionieren sich die Luzerner Parteien zum Thema Atomstrom? Und welche Alternativen sehen sie? Eine Umfrage.

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Die Anteile der Stromarten bei den grossen Luzerner Energieversorgern CKW und ewl im Vergleich mit dem Schweizer Strommix. Im Hintergrund das Kernkraftwerk Leibstadt. (Bild EQ/Chris Iseli, Grafik Oliver Marx)

Die Anteile der Stromarten bei den grossen Luzerner Energieversorgern CKW und ewl im Vergleich mit dem Schweizer Strommix. Im Hintergrund das Kernkraftwerk Leibstadt. (Bild EQ/Chris Iseli, Grafik Oliver Marx)

Nach dem tragische Reaktorunfall in Japan ist jetzt auch bei den Luzerner Wahlen vom 10. April die Atomstrom-Diskussion ein Thema. Eine Umfrage der neuen Luzerner Zeitung bei den Parteien zeigt, dass ein Ausstieg aus der Kernenergie tatsächlich politisch mehrheitsfähig werden könnte. Ausser der SVP positionieren sich alle, zumindest langfristig, pro Ausstieg. Uneinig sind sich die Parteien allerdings darin, wie viel Zeit dazu nötig ist. Überraschende Alternativen werden momentan jedoch keine präsentiert. Nur die SP bringt einen neuen Vorschlag ins Spiel: Der Verkauf von Strom aus Wasserkraftwerken ins Ausland soll verboten werden, damit zu Spitzenzeiten im Inland genug Reserven vorhanden sind.

Im Kanton Luzern liegt der Atomstro -Anteil deutlich höher als im nationalen Durchschnitt. Die beiden grossen Energieversorger im Kanton, die Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) und Energie Wasser Luzern (ewl) weisen einen Anteil von 68,8 Prozent beziehungsweise 56,4 Prozent an Kernenergie aus.

Jan Flückiger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.