Spange Nord: Anwohner planen Demonstration gegen das Strassenprojekt

Dem Verkehrsprojekt ablehnend gegenüberstehende Bürgerinnen und Bürger haben sich zu einer «Gegenbewegung Spange Nord» zusammengeschlossen. Gemeinsam planen sie nun einen Protestmarsch.

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Gegner der Spange Nord protestieren vor dem Regierungsgebäude zu Beginn der Kantonsratssession. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 8. Mai 2015))

Gegner der Spange Nord protestieren vor dem Regierungsgebäude zu Beginn der Kantonsratssession. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 8. Mai 2015))

Die Gegenbewegung Spange Nord sei eine Initiative von besorgten Einwohnern und Einwohnerinnen aus den betroffenen Quartieren, wie die Verantwortlichen am Mittwochabend mitteilten. «Das geplante Strassenprojekt bedroht unsere Quartiere und zerstört die Lebensqualität nachhaltig.» Die Gegenbewegung sei keine Partei und keiner Partei verpflichtet – das gemeinsame Ziel ist laut der verschickten Medienmitteilung der Kampf gegen die Spange Nord: «Wir fordern den vollständigen Verzicht auf dieses Projekt!»

Als Bewegung sei man basisdemokratisch organisiert, so die Organisation weiter. Ein aktiver Kern von rund 20 Mitgliedern treffe sich regelmässig und beschliesse Stellungnahmen und die nächsten Schritte, die Entscheide würden in einem Protokoll festgehalten. Anlässlich der letzten Sitzung vom 31. Januar 2019 sei folgendes beschlossen worden:

  • Die Gegenbewegung Spange Nord enthält sich einer Meinung über den Entscheid der SP, die Initiative jetzt zu lancieren. Es steht allen Aktiven frei, ob und wie sie sich für die Initiative engagieren wollen. 
  • Die Kerngruppe hat für das operative Tagesgeschäft einen Ausschuss gebildet, dem Christine Guntern, Felix Kaufmann, Marius Fischer, Thomas Scherer und Andrea Schultheiss angehören.
  • Die Gegenbewegung plant und organisiert am kommenden 11. Mai 2019 einen Demonstrationszug vom Schlossberg (Maihofschulhaus) bis zum Lochhof.

Ziel der geplanten Demonstration ist laut den Organisatoren, eine breite Allianz von Spange Nord-Gegnern und Gegnerinnen auf die Strassen bringen und den grossen Widerstand in der Bevölkerung sichtbar zu machen. Bereits letztes Jahr gab es eine Protestaktion beim Maihofschulhaus. (pd/dvm)