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Spange Nord droht zu zersplittern

Alexander von Däniken, Leiter Ressort Kanton, zur Bewilligung des Spange-Nord-Planungskredits durch den Luzerner Kantonsrat.
Alexander von Däniken (Bild: Pius Amrein)

Alexander von Däniken (Bild: Pius Amrein)

Im besten Fall bleibt eine Spange so flexibel wie formbeständig; etwa eine Haarspange. Die geplante, 200 Millionen Franken teure Strassenspange im Norden Luzerns droht schon frühzeitig spröd zu werden – und unter der wachsenden Spannung zwischen Kanton und Stadt zu zersplittern.

Das hat sich am Dienstag im Luzerner Kantonsparlament klar gezeigt: Die bürgerliche Mehrheit hat zum 6,5-Millionen-Franken-Planungskredit zwar wie erwartet Ja gesagt. Die Bedenken der Ratslinken und des Luzerner Stadtrats sind aber nicht von der Hand zu weisen: Es wird unwahrscheinlich bis unmöglich sein, die Spange noch so hinzubiegen, dass sie bei gleichen Kosten die betroffenen Quartiere zufriedenstellt und die Wirkung beibehält.

Der Autobahnzubringer dürfte sich in der Planung also kaum verändern – und die städtische Opposition folglich eher anwachsen. Die entscheidende Frage wird darum sein, ob die Befürworter dereinst genügend Bürger für die kantonale Volksabstimmung mobilisieren können.

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