SPANIEN/LUZERN: Auf der Maturareise in Lloret de Mar bestohlen

Während einer Strandparty ist elf Luzerner Maturi in Lloret de Mar das Gepäck gestohlen worden. Und es kam noch schlimmer.

Niklaus Wächter
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Koffer, Pässe, Führerausweis: Alles war weg (Symbolbild). (Bild: Neue LZ)

Koffer, Pässe, Führerausweis: Alles war weg (Symbolbild). (Bild: Neue LZ)

So haben sich die elf Maturi aus der Kantonsschule Schüpfheim ihren Sprung ins wahre Leben wohl nicht vorgestellt. Im spanischen Vergnügungsort Lloret de Mar, wurden ihnen alle rückreisefertig gepackten Koffer aus der gemieteten Villa gestohlen.

Am letzten Abend in Lloret de Mar wollten es die elf nochmals so richtig krachen lassen an der Partymeile unten am Strand. Als die ersten Nachtschwärmer in die Villa zurückkehrten, dann der Schock: Das Küchenfenster war aufgebrochen, im Obergeschoss brannte Licht, und zehn der elf gepackten Koffer waren weg. Mit ihnen drei Pässe, Kreditkarten, Flugtickets sämtliche Kleider – einfach alles ausser dem, was die Innerschweizer Partygänger auf sich trugen. Den Rest der denkwürdigen Partynacht verbrachten die Maturi auf der Polizeiwache und schilderten den «sehr desinteressierten Beamten» aufgeregt ihren Totalverlust. Ganze sechs Stunden lang.

Weil jetzt drei junge Schweizer auch keine Pässe mehr haben, versuchte die Gruppe anschliessend die Schweizer Botschaft zu konsultieren. «Aber die ist am Wochenende geschlossen. Wir konnten dann jemanden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) erreichen, und die haben uns dann zugesichert, dass die Ausreise aus Spanien auch ohne Pass möglich sein sollte», berichtet Klassensprecherin Aline Joder.

Die ganze Geschichte lesen Sie am 30. Juni in der Zentralschweiz am Sonntag.