SPARPAKET: Erste Reaktionen auf die Luzerner Sparpläne

Der Stadtrat Luzern hat seine Sparpläne publik gemacht – 16,7 Millionen Franken sollen jährlich eingespart werden. Mit den geplanten Sparmassnahmen sind längst nicht alle einverstanden.

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Wäre von den Leistungskürzungen betroffen: Das Zentrum St. Michael in Littau. (Archivbild Neue LZ)

Wäre von den Leistungskürzungen betroffen: Das Zentrum St. Michael in Littau. (Archivbild Neue LZ)

Weil die Stadt Luzern in Zukunft rote Zahlen schreiben wird, hat der Stadtrat ein Sparpaket geschnürt. Dieses soll Einsparungen von jährlich 16,7 Millionen Franken bringen. Jetzt gibt es erste Äusserungen von Parteien und Betroffene zu den Sparmassnahmen.

Die SP Stadt Luzern kritisiert die Sparpläne scharf. Ideen der SP seien vom Stadtrat ignoriert worden. Stattdessen habe der Stadtrat Massnahmen beschlossen, welche die Lebensqualität in der Stadt Luzern gefährden würden. Die SP kritisiert beispielsweise Kürzungen beim Schwimmunterricht, bei den Umweltschutzmassnahmen, beim Jugendkulturzentrum Treibhaus sowie beim Unterhalt von Strassen. Die Partei kündigt an, das Sparpaket im Grossen Rat zu bekämpfen.

Der Kirchenrat Littau ist selber von den Sparmassnahmen betroffen. Das Zentrum St. Michael, das vom Kirchenrat betrieben wird, erhält ab 2014 weniger Geld. Diese Veränderung sei einschneidend und würde unangenehme Kürzungen nach sich ziehen. In einer Medienmitteilung bedauert der Kirchenrat die Entscheidung des Stadtrates und prüft nun alternative Einnahmequellen, z.B. eine Tariferhöhung für Vereine.

pd/das