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SPARPAKET: Gemeinden kämpfen um Langzeitgymis

Ob Luzern mit dem Verzicht auf Langzeitgymis sparen kann, ist umstritten. Klar ist: Es gibt eine starke Lobby, die für die Langzeitgymis kämpft.
Lukas Nussbaumer
Die Kantonsschule Beromünster wäre eines von den geplanten Sparmassnahmen betroffenen Langzeitgymnasien. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Die Kantonsschule Beromünster wäre eines von den geplanten Sparmassnahmen betroffenen Langzeitgymnasien. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Würde der Kanton Luzern seine Langzeitgymis schliessen, hätte er Minderausgaben von etwa 20 Millionen Franken. Gleichzeitig würden aber Erträge, die sich in der gleichen Grössenordnung bewegen, wegfallen. Deshalb seien die finanziellen Auswirkungen einer Konzentration auf Kurzzeitgymis «wenig bedeutsam», heisst es in einer von der Regierung in Auftrag gegebenen und 2004 veröffentlichten Studie.

Budget pro Kanti geheim

Ob die Schlussfolgerungen in der Studie noch gelten, dazu will sich die Dienststelle Gymnasialbildung nicht äussern. Ebenso wenig zu den Kosten, welche jede der acht Kantonsschulen pro Jahr verursacht. Neben der Abschaffung der Langzeitgymis fordern Politiker im Rahmen der erneuten Sparbemühungen bekanntlich auch die Schliessung der Kantonsschulen Beromünster und Schüpfheim.

Voll hinter die Langzeitgymis stellt sich Lea Bischof-Meier, im Verband der Luzerner Gemeinden zuständig für den Bereich Bildung: «Eine Schliessung wäre ein Leistungsabbau.» Gleich denkt die Willisauer Stadträtin Brigitte Troxler.

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