Sparpaket: Lehrer stehen im Fokus

Die Regierung brütet über einem dicken Sparpaket. Für die Lehrer geht es um Millionen von Franken. Laut Bildungsdirektor Reto Wyss stehen aber aktuell keine Standorte von Kantonsschulen zur Debatte.

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Schüler vor dem Gebäude der Kanti Alpenquai. (Bild: Archiv Pius Amrein / Neue LZ)

Schüler vor dem Gebäude der Kanti Alpenquai. (Bild: Archiv Pius Amrein / Neue LZ)

Am Donnerstag und am Freitag brütet die Luzerner Regierung in einer Klausur in Weggis über einschneidende Sparmassnahmen. Sicher ist, dass bei der Bildung Millionen gestrichen werden sollen, wie Remo Herbst, Präsident des Verbands der Luzerner Mittelschulen, gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung sagt. Gesamthaft will die Regierung 66 Millionen Franken sparen.

Bildungsdirektor Reto Wyss will keine der durchgesickerten Massnahmen kommentieren. Auch nicht, ob die Kantilehrer bei gleichem Lohn länger arbeiten müssen oder ob einer der acht Kantonsschulstandorte geschlossen werden soll. Wyss: «Aktuell stehen Standorte von Kantonsschulen meines Wissens nicht zur Debatte.» Der Kantonsrat behandelt die Sparpläne im Dezember.

Prämienverbilligungen kürzen?

Kolportiert wird ausserdem, die Kantilehrer müssten künftig mehr Lektionen erteilen – ohne Lohnerhöhung. Diese und allfällige andere Massnahmen will Reto Wyss nicht kommentieren, da noch keine abschliessenden Beschlüsse gefällt worden seien.

Ins Visier genommen haben soll die Regierung auch die Prämienverbilligungen. Das Sparpotenzial ist hoch: Der Kanton Luzern gibt für die Verbilligung von Krankenkassenprämien jährlich rund 180 Millionen Franken aus.«Es geht um gravierende Massnahmen in Millionenhöhe.»

Lukas Nussbaumer

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