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SPARPAKET: Spitze des Luzerner Lehrerverbands droht mit Leistungskürzungen

Luzerner Lehrer sollen auf die Teilnahme etwa an Schulreisen und Klassenlager verzichten, wenn sie vom Kanton aus Spargründen zu mehr Unterricht verpflichtet werden. Dies schlägt die Spitze des Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverbands (LLV) vor.
Ein Blick in ein Klassenzimmer. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Ein Blick in ein Klassenzimmer. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Der Verbandsrat hat ein "einschneidendes Massnahmenpaket" in die Wege geleitet, wie der LLV am Donnerstag mitteilte. Der Verband droht mit Leistungskürzungen im Umfang von rund 65 Stunden pro Jahr. Dies entspreche in etwa der von der Regierung geplanten Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung.

Konkret betrifft das Massnahmenpaket die Anwesenheit von Lehrern etwa bei speziellen Schulanlässen wie Schulreisen oder Klassenlagern. Aber auch die Teilnahme mit der Klasse an ausserschulischen Veranstaltungen und Einschränkungen bei der Zusammenarbeit mit den Eltern stehen zur Diskussion, wie es weiter heisst. Es müsse angenommen werden, dass die Massnahmen je nach Finanzkraft in den Gemeinden unterschiedlich umgesetzt würden.

Das Konsolidierungsprogramm 2017 der Luzerner Regierung sieht in den nächsten drei Jahren Entlastungen von total 330 Millionen Franken vor. Beim Personal stehen Stellenreduktionen, Arbeitszeiterhöhungen, die Streichung von Ferien- und Feiertagen sowie der Dienstaltersgeschenke zur Diskussion.

Hielten die politisch Verantwortlichen an den Abbaumassnahmen gemäss dem Konsolidierungsprogramm 2017 fest, würden sie sich gezwungen sehen, ihre Leistungen als Arbeitnehmer ab August 2017 anzupassen, teilte der LLV mit. (sda)

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