SPARPAKET: «Verheerend für den öffentlichen Verkehr»

Die Bus- und Bahnbetreiber im Kanton Luzern sind sauer auf die Regierung. Sie kritisieren deren Sparpläne massiv.

Lukas Nussbaumer
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VBL-Mediensprecher Christian Bertschi: «Wir befürchten einen massiven Abbau für unsere Kunden.» (Bild: Neue LZ / Archiv)

VBL-Mediensprecher Christian Bertschi: «Wir befürchten einen massiven Abbau für unsere Kunden.» (Bild: Neue LZ / Archiv)

Rund 10 Millionen Franken will die Luzerner Regierung zwischen 2015 und 2017 beim öffentlichen Verkehr sparen. Erreichen will sie dies etwa mit ausgedünnten Fahrplänen. Bei den sieben Luzerner Bus- und Bahnunternehmen kommen diese Sparvorschläge ganz schlecht an. In einem Brief an die Regierung, der unserer Zeitung vorliegt, heisst es unter: «Der Umfang der verlangten Einsparungen im öffentlichen Verkehr ist verheerend.» Der vorgeschlagene Abbau stehe zudem im Widerspruch zum Planungsbericht über den öffentlichen Verkehr, der vom Kantonsrat Ende März abgesegnet worden sei. Laut diesem Bericht soll das Angebot im öffentlichen Verkehr bis 2030 um bis zu 40 Prozent ausgebaut werden.

Öffentlich machen wollen diese massive Kritik nur die Verkehrsbetriebe Luzern. Sie haben gestern eine Mitteilung verschickt, in der die Regierung mit ähnlich markigen Worten auf den Widerspruch zu den Zielvorgaben.