Sparvorschläge bleiben vorerst geheim

Der Luzerner Stadtrat will auf 2013 die Steuern erhöhen. Die Bürgerlichen wollen lieber sparen. Eine erste Sparversion liegt nun vor. Doch niemand darf etwas dazu sagen.

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Der Stadtluzerner Finanzdirektor Stefan Roth. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der Stadtluzerner Finanzdirektor Stefan Roth. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Stadtrat und Parlament denken über weitere Sparmassnahmen nach. Hintergrund sind die schlechte Finanzlage der Stadt sowie der überwiesene Vorstoss von FDP, GLP, CVP und SVP. Die vier Fraktionen fordern den Stadtrat auf, dem Grossen Stadtrat einen Bericht und Antrag zu unterbreiten, der Massnahmen enthält, um die laufende Rechnung der Stadt Luzern um jährlich mindestens 15 Millionen Franken zu entlasten.

Maulkorb bis im August

Der Stadtrat hat nun am Donnerstag der Geschäftsprüfungskommission (GPK) die Sparvorschläge unterbreitet. Die Öffentlichkeit erfährt darüber aber vorerst noch nichts. Kommissionsmitglied Philipp Federer ist darob erbost. «Bis Mitte August dürfen die Mitglieder der GPK nicht ausplaudern, was diese Sparpakete beinhalten. Das ist völlige Intransparenz.»

Christian Bertschi

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