Sperrstunde steht in Luzern wieder zur Debatte

Seit Abschaffung der Polizeistunde wachsen die «Partyprobleme». Der Stadtrat stellt harte Massnahmen zur Diskussion.

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Menschenmenge am Dezember 2009 um 0.30 Uhr vor dem Opera in Luzern. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Menschenmenge am Dezember 2009 um 0.30 Uhr vor dem Opera in Luzern. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Lärm, Dreck, Pöbeleien – die Stadt Luzern trägt die Lasten eines Zentrums vor allem auch im Bereich Party und Ausgang. Immer mehr Partyvolk pilgert an den Wochenenden nach Luzern, auch dank entsprechendem Angebot des öffentlichen Verkehrs. Seit der faktischen Absschaffung der Sperr- oder Polizeistunde im Jahr 2009 haben die «Party-Probleme» tendenziell zugenommen, wie der Stadtrat in seiner Antwort auf einen Vorstoss der CVP jetzt herleitet.

Die Stadtregierung stellt auch gleich einschneidende Massnahmen zur langfristigen Problemlösung zur Diskussion: Sperrstunde wieder fixieren, den Ausgangslokalen Sicherheits-/Sauberkeitsabgaben überwälzen, Depotgebühren auf jegliches Gebinde erheben. Sicherheitsdirektorin Ursula Stämmer sagt aber: «Ich glaube nicht, dass sich dafür politische Mehrheiten finden lassen.»

Guy Studer

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