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Spielsüchtiger Ex-Pfarrer: Spenden-Konto wurde gesperrt

Die Crowdfunding-Aktion auf der Plattform «lokalhelden.ch», die dem spielsüchtigen Ex-Pfarrer von Küssnacht, Werner Fleischmann, helfen soll, wurde erfolgreich beendet. Doch nun sind rechtliche Fragen aufgetaucht.
Edith Meyer

Über 16000 Franken sind mit der Online-Spendenaktion zu Gunsten des spielsüchtigen Küssnachter Ex-Pfarrers Werner Fleischmann zusammengekommen (wir berichteten). Nun wurden die Spender, die bei der Crowdfunding-Aktion «Wir wollen unseren Pfarrer zurück! Werner Fleischmann» mitmachten, informiert. Das unter www.lokalhelden.ch lancierte Projekt sei erfolgreich beendet worden, heisst es. Die Unterstützer wurden per E-Mail gebeten, den zugesagten Betrag zu überweisen, damit das Projekt erfolgreich umgesetzt werden könne.

Bei der Bank allerdings hiess es, das Konto mit den Überweisungsdaten sei gesperrt. «Das stimmt. Das Konto wurde gesperrt. Momentan kann man nichts mehr einzahlen», bestätigt der Berner Anwalt Andrea Janggen, der Werner Fleischmann rechtlich vertritt. Er begründet die Sperrung damit, dass es sich um eine rechtliche Frage handle, die geklärt werden müsse. «Es wird ein neues Spendenkonto eingerichtet. Alle Spenderinnen und Spender werden nächste Woche erneut über ‹Lokalhelden› informiert», sagt Janggen. «Ziel des Crowdfundings war, dass das Geld vollumfänglich an die Gläubiger verteilt wird.» Eine Verteilung des Geldes setzt voraus, dass sämtliche Gläubiger damit einverstanden sind. Und die Suche nach weiteren Gläubigern von Pfarrer Fleischmann sei noch nicht beendet.

Schulden von insgesamt 2,1 Millionen Franken

Aktuell sind 58 Geldgeber bekannt. Die Schulden belaufen sich auf insgesamt 2,1 Millionen Franken. Die Staatsanwaltschaft Schwyz hat gegen Fleischmann eine Strafuntersuchung eingeleitet. «Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, können wir keine Auskünfte geben. Es gilt die Unschuldsvermutung», sagt Staatsanwalt Martin Ochsner.

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