Spitäler behandeln 9 von 10 Patienten akut

Die Luzerner Krankenhäuser haben im Jahr 2010 über 53'000 Fälle stationär behandelt. Bei diesen fielen über 90 Prozent in den akuten Bereich – 49'000 Behandlungen.

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Das Kantonsspital in Luzern. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)

Das Kantonsspital in Luzern. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)

Im Jahr 2010 behandelten die drei Luzerner Akutspitälern in den Standorten Luzern, Sursee und Wolhusen fast 49'000 stationäre Behandlungsfälle, Neugeborene inklusive. Das entspricht 92 Prozent der gut 53'000 registrierten Fälle, wie die Lustat in einer Mitteilung schreibt.

Der grösste Teil der Akutfälle (55 Prozent) wurde vom Luzerner Kantonsspital am Standort Luzern behandelt. Im vergangenen Jahr wurden im stationären Bereich rund 533'000 Pflegetage gezählt. Nur 8 Prozent der Fälle, aber 33 Prozent der Pflegetage entfallen dabei auf Spezialkliniken (u.a. das Paraplegiker-Zentrum in Nottwil).

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag in den Akutspitälern bei 7 Tagen, in den Rehabilitationskliniken bei 20 Tagen und in der Psychiatrie bei 39 Tagen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer steigt auch mit dem Alter der Patienten.

Ende 2010 beschäftigten die Luzerner Spitäler 7991 Personen, die 6325 Stellen besetzten. 46 Prozent der Beschäftigen gehörten zum Pflegepersonal. 13 Prozent waren Ärzte. Ebenfalls 13 Prozent entfielen auf technisches und therapeutisches Personal. Je 14 Prozent arbeiteten in der Administration respektive den Hausdiensten.

pd/sda/ks