SPITÄLER: Hygiene: Handys müssen desinfiziert werden

Eine Studie zeigt, dass die Handys des Spitalpersonals Keimherde sind. In der Zentralschweiz reagiert man auf diese Gefahr.

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(Symbolbild Dorothea Müller/Neue LZ)

(Symbolbild Dorothea Müller/Neue LZ)

Sie sind nützlich, allgegenwärtig und auf den ersten Blick unscheinbar. Doch der Schein trügt. Handys sind Bakterienschleudern. In Spitälern können sie sogar zu lebensbedrohlichen Situationen führen. «Die Mitarbeiter sind angehalten, die Geräte mit Desinfektionstüchern zu reinigen», sagt Marco Rossi, leitender Arzt Infektiologie und Spitalhygiene des Luzerner Kantonsspitals. In den Patientenzimmern sollen die internen Spital-Mobiltelefone, die zur Kommunikation eingesetzt werden, nicht benutzt werden. «Das gebietet auch die Diskretion», so Rossi.

Beim Luzerner Kantonsspital reagiert man damit auf eine Studie aus der Türkei. Denn dort hat eine Untersuchung gezeigt: Auf nahezu 95 Prozent von 200 Mobiltelefonen von Ärzten und Pflegepersonal wurden Bakterien gefunden. Besonders beunruhigend: Rund jedes achte Telefon wies Krankheitserreger auf, die gegen Antibiotika resistent sind.

Sasa Rasic

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.