Spital-Direktor rechtfertigt die hohen Preise

Hohe Kosten, teure Notfallabteilung: Diese Vorwürfe von Tarifsuisse lässt man beim Luzerner Kantonsspital nicht gelten. Die Preise seien gerechtfertigt, sagt Direktor Benno Fuchs.

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Benno Fuchs, Direktor des Luzerner Kantonsspitals. (Bild: Archiv Nadia Schärli/Neue LZ)

Benno Fuchs, Direktor des Luzerner Kantonsspitals. (Bild: Archiv Nadia Schärli/Neue LZ)

Die Tarifverhandlungen zwischen den Spitälern und den Krankenkassen harzen. Das Luzerner Kantonsspital und Tarifsuisse, Vertreterin von rund 70 Prozent der Krankenkassen, konnten sich auf keinen Preis für Spitalbehandlungen einigen. Im Interview mit der Neuen Luzerner Zeitung kontert Benno Fuchs, Direktor des Luzerner Kantonsspitals, die Vorwürfe von Verena Nold. Die Tarifsuisse-Direktorin sagte unter anderem, das Luzerner Kantonsspital verursache hohe Kosten und habe eine teure Notfallabteilung.

Diese Vorwürfe von Tarifsuisse seien falsch, so Fuchs. Verena Nold wolle mit ihren Aussagen die Position der Krankenkassen in den laufenden Verhandlungen verbessern. Das Kantonsspital Luzern verlabge lediglich jene Preise, die ihm auch zustünden. Die hohen Preise rechtfertig Fuchs unter anderem damit, dass das Luzerner Kantonsspital ein Zentrums- und kein Regionalspital sei und auch Behandlungen auf universitärem Leistungsniveau anbiete.

Karin Winistörfer

Das ausführliche<span style="font-style: italic;"><span style="font-weight: bold;"> Interview mi Spitaldirektor Benno Fuchs </span></span>lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.