SPITAL: Krebsdiagnostik: Neues Gerät in Luzern

Das Luzerner Kantonsspital besitzt seit Ende April ein brandneues Untersuchungsgerät. Damit kann die Ausbreitung einer Krebserkrankung früher und genauer diagnostiziert werden.

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Das Untersuchungsgerät PET/CT am Luzerner Kantonsspital. (Bild Kantonsspital Luzern/Emanuel Ammon)

Das Untersuchungsgerät PET/CT am Luzerner Kantonsspital. (Bild Kantonsspital Luzern/Emanuel Ammon)

Die Nuklearmedizin am Luzerner Kantonsspital (LUKS) hat ihr diagnostisches Spektrum erweitert: Seit 20. April steht im LUKS ein hochmodernes Untersuchungsgerät (PET/CT) zur Verfügung. Damit könne laut Mitteilung des Spitals die Ausbreitung einer Krebserkrankung früher und genauer diagnostiziert werden.

Das PET/CT ist das erste Gerät dieser Art in der Zentralschweiz. Bisher mussten Patienten für eine Tumor-Untersuchung eine grössere Anreise nach Zürich, Basel oder Bern machen. Neben der Tumordiagnostik hat das Gerät laut LUKS weitere Einsatzgebiete in der Früherkennung von neurologischen Erkrankungen (zum Beispiel Morbus Alzheimer). Auch bei der Beurteilung der Herzfunktion und der Suche nach Entzündungsherden im Körper kommt das PET/CT zum Einsatz.

Viele Patienten aus der Zentralschweiz
Für eine Untersuchung mit dem PET/CT-Gerät wird dem Patienten intravenös eine schwach radioaktive Substanz verabreicht. Diese reichert sich vermehrt in den Krebszellen an, wodurch schon kleine Tumorherde sichtbar gemacht werden können.

Seit 20. April werden die Untersuchungen am Luzerner Kantonsspital durchgeführt. Die ersten Erfahrungen sind laut Mitteilung «sehr gut». Seit dem Start seien auch schon viele Patienten aus den anderen Zentralschweizer Kantonen nach Luzern zur Untersuchung gekommen.

ana