SPITAL: Todesfall im St. Anna: Die Behörden ermitteln

Nach dem Wirbel um zwei «aussgewöhnliche Todesfälle» in der Luzerner Privatklinik St. Anna sorgt ein neuer publik gewordener Fall für Schlagzeilen.

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Aussenansicht der Klinik St. Anna. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Aussenansicht der Klinik St. Anna. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Ein 63-jähriger Mann aus der Region war am 27. Mai nach einer Routine-Untersuchung völlig überraschend gestorben. Wie der «Blick» in Erfahrung gebracht haben will, wurde bei der Untersuchung ein Kontrastmittel gespritzt, das aufgrund einer allergischen Reaktion zum Tod führte. Die Klinikleitung gibt mit Verweis auf das Patientengeheimnis keine Auskunft über den Vorfall.

Das Spital hat die Behörden jedoch pflichtgemäss informiert: «Dazu sind wir verpflichtet», sagt St.-Anna-Sprecherin Agnes Jenowein. Gemäss Simon Kopp, Sprecher der Luzerner Strafverfolgungsbehörden, würden nun die Akten zum Fall durchgesehen und Befragungen durchgeführt. Dann werde entschieden, ob eine Strafuntersuchung eingeleitet werden müsse, wie es weiter heisst.

scd