SPITALPOLITIK: Wolhusen nur noch als Ambulatorium?

FDP-Nationalrat Otto Ineichen legt brisante Sparideen für den Gesund­heits­sektor vor – auch für Luzern.

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Spital Wolhusen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Spital Wolhusen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

«Die Zeit für teure Prestigeobjekte und Lokalpatriotismus ist vorbei», sagt der Luzerner FDP-Nationalrat Otto Ineichen. Er packt in seinem jüngsten, 60-seitigen Positionspapier zum Gesundheitswesen brisante Themen an und schlägt vor, das Spital Wolhusen höchstens noch als Ambulatorium oder als Geriatriezentrum zu führen. Im Gesundheitswesen sei es fünf nach zwölf, ist Ineichen überzeugt und verlangt Sparschritte. Mit gutem Willen könnten Parlament und Bundesrat zuhanden der Prämienbelastung 2011 noch diesen Sommer Sparmassnahmen in der Höhe von 800 Millionen Franken beschliessen.

Das Positionspapier sei auch in Schwyz brisant. Bereits am kommenden Dienstag wird in Einsiedeln diskutiert, ob es im Kanton tatsächlich drei Spitäler brauche. Schwyzer CVP-Gesundheitspolitiker Reto Wehrli: «Ineichen spricht viele wichtige Punkte an. Die Frage ist, wie diese Ideen umgesetzt werden können.»

Jürg Auf der Maur

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in Ihrer Zentralschweiz am Sonntag.