Sponsor kritisiert SC Kriens

Der SC Kriens sucht neue Wege, um an Geld zu kommen und hat dafür eine externe Firma engagiert. Ein Kleinsponsor wirft dieser eine zu aggressive Werbestrategie vor.

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Für René Distel, Sportchef des SC Kriens, ist klar: «In der Challenge League spielen kostet extrem viel Geld.» (Bild: Archiv Neue LZ)

Für René Distel, Sportchef des SC Kriens, ist klar: «In der Challenge League spielen kostet extrem viel Geld.» (Bild: Archiv Neue LZ)

Der SC Kriens braucht dringend Geld. René Distel, Sportchef des SCK sagt: «Der SCK will weiterhin in der Challenge League spielen, was extrem viel Geld kostet. Wir können uns dies aber gar nicht leisten.» Der Klub setzt nun auf neue Methoden zur Generierung finanzieller Mittel und hat die externe Firma Sports-Core mit der Suche nach neuen Sponsoren und der Anbindung bisheriger beauftragt. Die Unternehmung ist in verschiedenen europäischen Ländern im Bereich Spieler-Management tätig.

Das Engagement für den SC Kriens wird aber nicht nur positiv aufgenommen. Ein Inhaber eines Kleinunternehmens und Kleinsponsor des SCK erzählt: «Ein Vertreter von Sports-Core hat mich angerufen und mir ‹grosse Renditen› mit dem SCK versprochen.» Die Investitionsmöglichkeiten – unter anderem Beteiligungen an Transfersummen – hätten dubios gewirkt. «Ich will nicht vorschnell urteilen, aber bei mir klingelten die Alarmglocken.» Störend fand der Sponsor auch die aggressive Verkaufsstrategie des Anrufers.

René Distel, Sportchef des SC Kriens verteidigt die Zusammenarbeit mit Sports-Core. Man wolle im Bereich des Sportmarketings neue Wege gehen. Distel hält fest: «Dahinter stehen wir auch.» Der SC Kriens habe gar nicht die Kapazität, die Sponsorenbetreuung professionell zu betreiben.  Man habe die Firma damit beauftragt, Sponsoren für den SC Kriens zu suchen. Dazu gehöre nebst «Klassikern» wie Bandenwerbung oder Matchball-Sponsoring auch das Angebot, in Spieler zu investieren und im Falle des Verkaufs eines Spielers an allfälligen Transfererlösen beteiligt zu werden. Weitere Details zu den Modalitäten will Distel nicht bekannt geben.

Olivia Steiner

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