SPONSORING: Emmi tauscht Racket gegen Ski

Bei Tom Lüthi zieht sich der Milchverarbeiter teils zurück. Der Milchverarbeiter fährt neu Ski und setzt auf Massensponsoring. Emmi hat den Breitensport entdeckt.

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Roger Federer und DJ Bobo beim «Tennis Plausch Emmi Challange» im Jahre 2003. (Archivbild Alexandra Wey/Neue LZ) (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Roger Federer und DJ Bobo beim «Tennis Plausch Emmi Challange» im Jahre 2003. (Archivbild Alexandra Wey/Neue LZ) (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Nachdem Roger Federer zu Lindt & Sprüngli abgesprungen und Tom Lüthi mit durchzogenen Resultaten von der Bahn geraten ist, steigt der Luzerner Milchverarbeiter nun in den Skisport ein. Mit der Zuger Sportmarketing-Agentur Infront Sports & Media - sie vermarktet die Werbe- und Sponsoringrechte der Weltcuprennen - hat Emmi einen mehrjährigen Sponsoringvertrag als Partner für die FIS-Skirennen unterzeichnet.

Damit geht Emmi neue Wege und wechselt vom Kopf- zum Massensponsoring. Man habe sich für eine Neuausrichtung im Sponsoringbereich entschieden, bestätigt Emmi-Sprecher Stephan Wehrle. Hat sich Emmi mit der Kopfstrategie - DJ Bobo, Tom Lüthi und Roger Federer - verspekuliert? Wehrle winkt ab. «Das waren Sympathieträger, nun probieren wir einfach einen neuen Ansatz.» Der Kontakt mit der FIS bestehe seit längerem. «Wir wollen die Swissness und damit die Dachmarke Emmi mit dem Ski-Engagement stärken», erklärt er.

Ueli Kneubühler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag, 14. November in der «Neuen Luzerner Zeitung».