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SPORT: Die Schnellstapler der Luga

Innert weniger Sekunden Becher zu stapeln, das ist eine Sportart. Dafür braucht es sogar Sporthosen und gutes Schuhwerk.
Anja Glover
Schweizer Meisterin Simea Fehrenbach (19) stapelt leidenschaftlich schnell ihre Becher. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 30. April 2017))

Schweizer Meisterin Simea Fehrenbach (19) stapelt leidenschaftlich schnell ihre Becher. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 30. April 2017))

Die Luga bietet immer wieder auch Platz für weniger bekannte Sportarten wie etwa im letzten Jahr das Kaninchen-Agility. An der diesjährigen Luga fand ein Turnier der Stacking League statt, wobei es sich eben nicht um Hoch-, sondern um Schnellstapler handelte.

Was in den USA von einem Pädagogen als Spass erfunden wurde, gilt heute als angesehene Sportart: das Becherstapeln. Gestern an der Luga traten die schweizweit besten Stapler gegeneinander an. Mit dabei war nicht nur der Weltmeister Karl Fehrenbach, sondern auch seine Töchter Melanie und die Schweizer Meisterin Simea Fehrenbach. Die 19-Jährige schafft es, in weniger als 7 Sekunden über 40 Handbewegungen zu tätigen.

Simea hat zarte Hände, ist sportlich angezogen und hat die zwölf Becher, die sie vor elf Jahren zu Weihnachten bekam, zu ihrer Leidenschaft gemacht. Während andere Becher zum Trinken oder in den letzten Jahren etwa zum Besingen (Cup-Song) benutzen, möchte Fehrenbach damit einfach möglichst schnell Pyramiden bauen. Dabei kann man sogar ins Schwitzen geraten. Es sei ergo empfehlenswert, Trainingskleidung und gute Schuhe zu tragen. «Das ist sehr anstrengend, man kriegt sogar Muskelkater davon», so Coach und OK-Mitglied Daniela Huwyler. Die Sportart erfreue sich einer wachsenden Zahl von Anhängern. Am gestrigen Turnier traten immerhin 23 Stacker im Alter von 9 bis 50 Jahren gegeneinander an.

Huwyler weist auf die Vorteile der Sportart hin: Stacking sei nicht nur günstig, sondern fördere auch die Reaktionsgeschwindigkeit und trage zur Verknüpfung der beiden Hirnhälften bei. «Es ist ein Rennen gegen die Zeit, dabei können zitternde Hände bereits zum Verhängnis werden – wie im sonstigen Leben auch», so Simea Fehrenbach.

Anja Glover

stadt@luzernerzeitung.ch

Chantal Steiger zeigt ihr Können. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 30. April 2017))

Chantal Steiger zeigt ihr Können. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 30. April 2017))

Severin Wyss zeigt sein Können. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 30. April 2017))

Severin Wyss zeigt sein Können. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 30. April 2017))

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