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SPORT: Grünes Licht für Sporthalle «Pilatus-Arena»

Mit 30 zu 13 Stimmen ist das Stadtparlament dafür, dass die Stadt Luzern ihr Landstück in der Nähe der Allmend verkauft. Darauf soll eine neue Sporthalle gebaut werden.
Auf dem Areal Mattenhof II (hinten, ohne Baugespanne) soll die Sport- und Eventhalle Pilatus Arena entstehen. Links ist die Zentralbahn-Strecke zu sehen. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)

Auf dem Areal Mattenhof II (hinten, ohne Baugespanne) soll die Sport- und Eventhalle Pilatus Arena entstehen. Links ist die Zentralbahn-Strecke zu sehen. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)

Das 13 000 Quadratmeter grosse städtische Grundstück soll an die Eberli Sarnen AG verkauft werden, die dort eine Saalsporthalle (Pilatus-Arena) realisieren will. Abgelehnt wurde die Vorlage von den Grünen und einer Mehrheit der SP. Zwar herrschte Einigkeit darüber, dass die Region Luzern eine Saalsporthalle braucht. Doch die Linken störten sich an der Art und Weise, wie der Stadtrat das Geschäft aufgezogen hat. «Man gibt das Land einfach dem erstbesten Investor ab», sagte Daniel Furrer (SP). Auch bei der FDP hätte man es bevorzugt, dass die Stadt zuerst einen Investorenwettbewerb macht. Dennoch überwiegen in den Augen der Bürgerlichen und auch einiger SP-ler die Vorteile des Projekts.

Initianten zeigen sich erfreut

«Die ganze Region wird von der Sport- und Eventarena profitieren können. Sie bietet eine dringend notwendige Infrastruktur für Sportvereine und Spitzensport» sagt Nick Christen, Initiant der Pilatus Arena und CEO der HC Kriens-Luzern AG. Toni Bucher, Verwaltungsratspräsident der Eberli Sarnen AG, hat die Debatte im Grossen Stadtrat vor Ort mitverfolgt. «Das war ein ganz wichtiger Meilenstein. Wir nehmen die Voten des Parlaments sehr ernst und werden sie in unsere weiteren Überlegungen einbeziehen», verspricht er.

Eröffnung frühestens 2019

Als nächster grosser Schritt steht nun die Volksabstimmung am 28. Februar in der Stadt Luzern an. Dann entscheidet das Stimmvolk über den Landverkauf. Kommt der Verkauf zustande, wird dies einen Reinerlös von rund 13,5 Millionen Franken in die Stadtkasse spülen. Eröffnet werden könnte die Pilatus-Arena frühestens im Herbst 2019.

rk/fg/pd

Investiert werden 200 Millionen

Die Gesamtinvestitionen für die ganze Überbauung Mattenhof II belaufen sich nach heutigen Schätzungen auf über 200 Millionen Franken. Davon kostet die "Pilatus Arena" rund 30 Millionen Franken. Finanziert wird die Arena durch Beiträge von Kanton mit vier bis sechs Millionen. Franken und Bund mit drei Millionen Franken sowie durch private Investoren und durch den Mehrwert, der durch die Hochhaus-Mantelnutzung generiert werden soll. (sda)

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