SPORTARENA: Allmend-Ballone werden jede Nacht eingeholt

Seit Mittwoch, 23. Januar 2008, markieren zwei gelbe Ballone jeweils von 8 bis 17 Uhr die Höhe der beiden Wohn-Hochhäuser auf der Allmend. Sie bleiben bis am 24. Februar 2008 stehen.

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Erwin Willen von der Firma Willen Gas + Balloncenter lässt einen der Ballone in den Himmel steigen. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Erwin Willen von der Firma Willen Gas + Balloncenter lässt einen der Ballone in den Himmel steigen. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Das Projekt Sportarena umfasst neben dem neuen Fussballstadion und dem Sportgebäude mit dem Hallenbad, dem Fitnesszentrum und einer Doppelturnhalle auch den Bau von zwei Wohn-Hochhäusern. Nach heutigem Projektstand werden sie maximal 88 und 77 Meter hoch. Damit die Bevölkerung die Eingliederung und die städtebauliche Verträglichkeit der Hochhäuser beurteilen kann, hat der Stadtrat entschieden, zwei gelbe Ballone am Standort der beiden Hochhäuser steigen zu lassen, die die Höhe der Hochhäuser markieren.

Bewilligung mit Auflagen
Für die beiden Ballone hat die Stadt Luzern vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) eine Bewilligung eingeholt. Das BAZL hat die Bewilligung mit der Auflage erteilt, dass die Ballone jeweils in der Nacht eingezogen werden. Objekte in mehr als 60 Meter Höhe müssen in der Nacht beleuchtet sein. Da dies bei den beiden Ballonen nicht möglich ist, werden sie jeweils über Nacht von 17 bis 8 Uhr auf die Höhe der beiden Masten eingezogen, wie die Baudirektion der Stadt Luzern mitteilt.

Zweierlei Ballone
Ebenfalls am Mittwoch, 23. Januar 2008, hat das Komitee «Allmend ohne Hochhäuser» an verschiedenen Standorten in der Stadt Luzern eigene gelbe Ballone steigen lassen. Der Stadtrat bedauert dies, da sie für Verwirrung sorgen. Von gewissen Standpunkten aus, ist nur schwer feststellbar, ob es sich um einen offiziellen oder um einen Ballon des Komitees handelt. Die beiden Ballone auf der Allmend sollen den Stimmberechtigten zusammen mit den Visualisierungen, die in der Ausstellung in der Kornschütte des Rathauses gezeigt werden, ein Bild über die städtebaulichen Auswirkungen der beiden Wohn-Hochhäuser ermöglichen.

scd